logo epidat: epigraphische Datenbank

Herford 262 Inschriften (~1679-2013)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [16/262]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID her-32
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-32: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?her-32

Name

Meir ben Aharon (Meier Arend) [19.05.1776]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש [י]שר‏‎ ›ein aufrechter
‎‏ונאמן ׃ רחים‏‎ und getreuer Mann‹, ›er liebte
‎‏רבנן ׃ ו[גיד]ל יתומי׳‏‎ die Gelehrten‹ und [zog] Waisen [groß]
‎‏ומשיאן ׃ כהר״ר‏‎ 5 und verheiratete sie, der geehrte Meister, Herr
‎‏מאיר ב״ר אהרן ז״ל ׃‏‎ Meir, Sohn des Herrn Aharon, sein Andenken zum Segen,
‎‏מערלינגהויזן נפטר‏‎ aus Oerlinghausen, verschieden
‎‏ביום א׳ ר״ח סיון ת״ק‏‎ am Tag 1, Neumond Sivan 5-
‎‏ל״ו לפ״ק ׃‏‎ 36 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ 10 Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2f: Av 6,1  Zl 3f: bSchab 23b

Kommentar

Datierung Gestorben Sonntag, 19.05.1776

Stilmittel

Reim auf -an in Zln 3-5.

Beschreibung

Beschreibung Kleine Stele mit geschweiftem Rundbogenabschluß.
Schrift Unregelmäßig
Ornament florale Verzierung
Zustand 2016 Das stark verwitterte und mit Flechten bewachsene Grabmal liegt.

Zur Person

Meir ben Aharon aus Oerlinghausen war der Stammvater der Familie Meyer in Oerlinghausen. Brilling schreibt: "Am 21. Dezember 1725 hatte Meier Arend das lippische Geleit auf Oerlinghausen erhalten. Nachdem bereits sein Sohn Michel 1755 ein Geleit auf Oerlinghausen erhalten hatte, wurde das Geleit des Meier Arend 1762 auf seinen anderen Sohn Arend Meier in Oerlinghausen übertragen. Ein dritter Sohn lebte in Herford namens Jehuda bzw. Levi Meyer. Bei diesem hielt er sich wohl z. Zt. seines Todes auf und wurde also auch dort in Herford beerdigt. Die Nachkommen des Meier Arend in Oerlinghausen und in Herford nahmen den Familiennamen: Meyer an." (Brilling, Herford, S. 46). Die Grabsteine von Michel und Arend Meier sind nicht in Oerlinghausen vorhanden.

Zur Familie

Gattin: Channa bat Mosche Meir (Jüdischer Friedhof Oerlinghausen, Grabstein Nr. oer-0001)
Sohn: Jehuda ben Meir aus Oerlinghausen (her-0064)

Quellen / Sekundärliteratur

Abschriften von 31 hebräischen Grabinschriften des Herforder Friedhofs, erstellt 1928 von Prediger Goldmann (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Bestand P 10, Nr. 11), Nr. 28.
Bernhard Brilling, "Die ältesten Grabsteine des jüdischen Friedhofs von Herford 1680-1808. Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Herford", in: Herforder Jahrbuch. Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Stiftes Herford 6 (1965), S. 46 (Nr. XVII).
Der jüdische Friedhof in Oerlinghausen. Eine bildlich-textliche Dokumentation von Michael Brocke und Aubrey Pomerance, hrsg. von der Stadt Oerlinghausen, Oerlinghausen 1993, S. 14-18.

Fotografien

  «    »  

Jürgen Escher

heutiges Foto
2016
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-32
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=her-32
(letzte Änderungen - )

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1776

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=her-32
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis