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Würzburg - Heidingsfeld 159 Inschriften (1810-1939)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hdf-2052
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-2052: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hdf-2052

Name

Channa bat Aharon KaZ aus H"B ⚭ Lipman [19.03.1813]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏האשה מרת חנה‏‎ die Frau, Frau Channa,
‎‏אשת הקצין כ׳ ליפמן‏‎ Gattin des Einflußreichen, des geehrten Lipman,
‎‏יצ״ו מהיכא בת הקצין‏‎ sein ›Fels und Erlöser‹ behüte ihn, aus ..., Tochter des Einflußreichen,
‎‏כ״ה אהרן כ״ץ מה״ב‏‎ 5 des geehrten Herrn Aharon KaZ aus H"B,
‎‏נפט׳ ביום ויו עש״ק‏‎ verschieden am Tag sechs, Rüsttag des heiligen Schabbat,
‎‏י״ז א״ש‏‎ 17. des zweiten Adar
‎‏תקע״ג ל׳‏‎ 573 der Zählung.
‎‏ותנצב״ה אמן‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens, Amen

 

 Zl 4: Ps 19,15

Kommentar

Datierung Gestorben Freitag, 19.03.1813
Die Segensformel nach dem Gattennamen deutet darauf hin, dass Lipman seine Frau überlebte.
Zl 4: Der Herkunftsort, etwa "hiche" (im Begräbnisregister ‎‏העכי‏‎ / "hechi") geschrieben, ist nicht eindeutig zu identifizieren. Möglicherweise handelt es sich um den Ort Hechingen.
Abkürzung Zl 5: Der abgekürzte Ortsname ‎‏ה״ב‏‎ könnte für "Heilbronn" stehen (siehe auch nebenstehenden Grabstein Nr. hdf-2051).

Beschreibung

Maße 107 x 71 x 13
Lage Feld A, Reihe III, Stein Nr. 08 (2052)
Beschreibung Stele, dessen geschweifter, seitlich in Voluten auslaufender Giebel von einer Palmette gekrönt ist. Die erste Zeile, die wie üblich abgekürzte, in größere Buchstaben gesetzte Einleitungsformel, wurde in eine aufgesetzte Kartusche geschrieben.
Schrift vertieft
Ornament gestalterische Verzierung, insbesondere Palmette, Voluten.
Zustand 1996 Leichte Verwitterung, leichter Moosbewuchs. 2010: Unverändert.

Zur Person

Channa war eine Tochter von Aharon KaZ und verheiratet mit Lipman. Laut Begräbnisregister "ertränkte sie sich in dem Wasser, das Main genannt wird" und "wurde im Wasser gefunden in der Nähe von Würzburg am 19. des Adar und hierher gebracht und auf der rechten Seite begraben".
Vermutlich war sie eine Schwester des in Würzburg lebenden Schmuel Hakohen aus der Familie Fränkel.

Zur Familie

Bruder?: Schmuel Hakohen ben Aharon KaZ aus H"B (Grabstein Nr. hdf-0320)

Quellen / Sekundärliteratur

Begräbnisregister (Staatsarchiv Würzburg, Jüdische Standesregister 42), S. ‎‏ב‏‎ (106), Nr. 21.

Fotografien

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Schrade, Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

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Bert Sommer

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-2052
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hdf-2052
(letzte Änderungen - 2013-07-27 11:44)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hdf-2052
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