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Würzburg - Heidingsfeld 159 Inschriften (1810-1939)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hdf-108
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-108: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hdf-108

Name

Uri ben Jaakow SeGaL [27.04.1813]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏כש״ט‏‎ ›Krone des guten Namens‹
‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏בן יקר טוב ונעים ו״י‏‎ ein teurer Sohn, gut und liebenswürdig, 16
‎‏שנה צעיר לימ{י}ם‏‎ Jahre jung an Tagen,
‎‏הב״ח כ״ה אורי בן כ״ה‏‎ 5 der angesehene Junggeselle, der geehrte Herr Uri, Sohn des geehrten Herrn
‎‏יעקב סג״ל נפטר בשם‏‎ Jaakow SeGaL, verschieden ›mit gutem
‎‏טוב ונקבר ביום ג׳ ז״ך‏‎ Namen‹ und begraben am Tag 3, 27.
‎‏ניסן‏‎ Nissan
‎‏תקע״ג לפ״ק‏‎ 573 der kleinen Zählung.
‎‏ותנצב״ה אמן‏‎ 10 Und seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens, Amen

 

 Zl 1: Av 4,17  Zl 6f: bBer 17a

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Dienstag, 27.04.1813 ;
Zl 1: Das Symbol im Giebel ist ausdrücklich als "Krone des guten Namens" gekennzeichnet, nach den Sprüchen der Väter: "Drei Kronen gibt es: Die Krone der Tora, die Krone der Priesterwürde und die Krone des Königtums; die Krone des guten Namens aber übertrifft sie alle" (Av 4,17).
Zl 3: Die Altersangabe "16" wurde so geschrieben, das sie auch als "Wehe" gelesen werden kann.
Zl 7: Die Angabe des Monatstages, "27", wurde so geschrieben, das sie die zusätzliche Bedeutung "rein" erhält.
Namenskunde Im Begräbnisregister ist Uri mit seinem "deutschen" Namen Feis eingetragen. Der Name Feis geht auf das griechische Phöbus mit der Bedeutung "Leuchtturm" zurück und wurde schon in der Antike dem hebräischen Namen Uri mit der Bedeutung "Leuchte!" oder "Mein Licht" beigestellt.

Beschreibung

Maße 114 x 66 x 12
Lage Feld B, Reihe 01, Stein Nr. 08 (0108)
Beschreibung Stele mit Flachbogenabschluß und scharriertem Rand; im Giebelfeld eine hochrechteckige Vertiefung, darin eine große reliefierte Levitenkanne, gekrönt von einer Krone des guten Namens.
Symbol Krone des guten Namens; Levitenkanne
Ornament florale Verzierung, insbesondere gekreuzte Palmwedel um die beiden Buchstaben der abgekürzten Einleitungsformel.
Zustand 2010 Leichte Verwitterung; leichter Flechtenbewuchs.

Quellen / Sekundärliteratur

Begräbnisregister (Staatsarchiv Würzburg, Jüdische Standesregister 42), S. 105, Nr. 30.

Fotografien

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Schrade, Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken

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1996
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Bert Sommer

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2010-04-22
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-108
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hdf-108
(letzte Änderungen - 2013-07-27 11:44)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hdf-108
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