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Gonnesweiler 23 inscriptions (1859-1935)

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Name

Jachiel Kahn? [08.08.1859]          

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Edition

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Kommentar

Datierung Gestorben 08.08.1859 ?; (s.u.)


Dieses mit den segnenden Priesterhänden geschmückte Grabmal steht neben dem Grabmal der vermutlich vor 1849 gestorbenen Ries bat Jechiel Kahn, vermutlich Regina Kahn, aufgrund des Namens ebenfalls aus einer Priesterfamilie. Da vorallem auf älteren Friedhöfen die Beisetzung häufig nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern in Familienverbänden erfolgte, ist davon auszugehen, dass dieses Grabmal zur selben Familie zu rechnen ist und vermutlich für einen Mann errichtet wurde, da die segnenden Hände in der Regel nur auf Männergrabsteinen zu finden sind. Regina hatte sechs Schwestern und drei jüngere Brüder, die alle drei erwachsen wurden, mindestens zwei wanderten nach Nordamerika aus. Damit bleibt ihr Vater Jachiel Kahn, der am 8. August 1859 in Gonnesweiler gestorben war und vielleicht hier neben ihr begraben liegt. Allerdings gab es in Gonnesweiler weitere Priesterfamilien, so dass die Identifizierung unsicher bleiben muss.

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Beschreibung


Lage U R 2, Nr. 3
Symbol Segnende Hände
Zustand Beschädigung schwer; die Schrifttafel fehlt

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Zur Person


Der 1783 geborene Gonnesweiler Pferdehändler Achil Jachiel Kahn, Sohn von Joseph und Rosa Kahn, war verheiratet mit Rosette Levi und Vater von zehn Kindern.

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Zur Familie


Tochter: Regina Kahn (gws-0009)

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Quellen / Sekundärliteratur

Die Familie wird (mit unvollständigen Angaben) auch in einem Stammbaum eines Nachkommen erwähnt: The Kahn Family.


"Familienbuch der Synagogengemeinden der Gemeinde Nohfelden", in: Tigmann, Eva u. Landau, Michael: Unsere vergessenen Nachbarn (= Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland, 12), St. Ingbert 2010, S. 29-198, hier S. 98.

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Fotografien

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Ingeborg Knigge

heutiges Foto
schriftlos
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Gonnesweiler, gws-10
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=gws-10
(last modified - 2013-07-25 14:16)

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