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Essen, Parkfriedhof 479 Inschriften (1919-2018)

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ID epa-1130
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Essen, Parkfriedhof, epa-1130: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?epa-1130

Name

Karoline Isaak geb. Spier [10.07.1942]          

Diplomatische Transkription

Karoline Isaak
geb. 11.3.61
gest. 10.7.42

Kommentar

Datierung Geboren 11.03.1861; gestorben 10.07.1942

Beschreibung

Lage Feld A

Zur Person

Karoline Isaak geb. Spier wurde in Kalkar geboren. Zusammen mit ihrem Ehemann Andreas Isaak aus Holten zog sie 1939 von Kalkar nach Köln und 1940 nach Essen. Das Paar hatte vier Kinder: Arthur (geb. 24.10.1891 in Kalkar, gest. 1957 in San Francisco), Ernestine (geb. 14.08.1893 in Kalkar, gest. 05.01.1977 in New York), Max (geb. 18.06.1895, gest. 27.09.1942 in Theresienstadt) und Josef (geb. 11.04.1899 in Kalkar, gest. 18.10.1983 in New York). Karoline Isaak starb an einer Herz- Kreislaufschwäche infolge eines Schenkelbruchs, wenige Tage bevor ihr Mann und ihr Sohn deportiert wurden.
Der Sohn Arthur Isaak emigrierte zusammen mit seinem jüngsten Bruder Josef 1938 zunächst in die Niederlande, sie wurden inhaftiert und kamen in das KZ Buchenwald. Als Visa für die USA vorgelegt werden konnten, wurden sie entlassen und nach einem Aufenthalt in England wanderten sie schließlich mit Arthurs Ehefrau Margret Isaak geb. Fleischer (geb. 1906 in Mayen bei Koblenz) in die USA aus. Die Tochter Ernestine Wartensleben geb. Isaak konnte 1936 zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Wartensleben und den beiden Söhnen Klaus und Rolf nach Palästina auswandern. Bis 1950 lebte die Familie in Tel Aviv, dann zogen sie nach New York. Der Sohn Max hatte eine Behinderung, er zog mit seinen Eltern nach Essen. Wenige Tage nach dem Tod der Mutter, wurde er zusammen mit seinem Vater am 21.07.1942 von Düsseldorf nach Theresienstadt deportiert und ermordet.

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Isaak, Andreas ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 885482
Isaak, Max ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 885630

Quellen / Sekundärliteratur

Hermann Schröter: Geschichte und Schicksal der Essener Juden, Essen 1980, S. 595.

Fotografien

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