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Roermond, Oude kerkhof (nieuwe deel) 89 inscriptions (1864-2003)

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TEI P5

Projekt

Die 'bildlich-textliche Inventarisierung, Dokumentation und komparative Erforschung jüdischer Friedhöfe im niederländischen und deutschen Bezugsrahmen' wurde im Rahmen des 'Aufbaus eines euregionalen Netzwerkes zwecks Erforschung regionaler Geschichte' gefördert durch die euregio rhein-maas-nord, die Provinzregierung in Limburg und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet sich hier.

Lage

Der neue Roermonder Friedhof bildet eine eigene Abteilung des großen kommunalen Friedhofs von Roermond, dem „Oude Kerkhof“ am Herkenboschweg/Weg langs het Kerkhof. Diese in der nordöstlichen Ecke des Friedhofs gelegene und von einer hohen Backsteinmauer umgebene Abteilung ist über einen eigenen, mit einem Gittertor verschlossenen Eingang zugänglich und auch über einen kleinen, unverschlossenen Durchgang über den allgemeinen Friedhof zu erreichen. Das Grabfeld ist in drei, von Wegen begrenzte Teile geteilt (A,B,C), die Grabsteine sind jeweils in Reihen geordnet, die ältesten stehen auf dem links des Eingangs liegenden Feld C, das die Zeit bis 1905 umfaßt, auf Feld B folgen Grabsteine aus den Jahren 1906 bis 1942, und seit Ende der 1950er Jahre wird Feld A belegt.

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Geschichte

Dieser Friedhof wurde als Nachfolger des alten Friedhofs in Roermond, der vermutlich seit 1828 (möglicherweise auch etwas früher) existierte, angelegt. Der heute noch belegte Friedhof umfaßt zur Zeit 89 Grabsteine, der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1864, das jüngste Grab ist von 2003.

Literatur

Adrie Drint: Stilte en lofzang. Joodse begraafplaatsen en grafstenen in Limburg, in: Publications de la societé historique et archéologique dans le Limbourg 132 (1996), S. 93-198, hier vor allem S. 132f. und S. 180-185

Dieter Peters: Land zwischen Rhein und Maas / Land tussen Rijn en Maas. Genealogische Daten von jüdischen Friedhöfen in der ehemaligen Rheinprovinz und in der niederländischen Provinz Limburg, Kleve 1993, S. 246f. [Peters].

Online-Ressourcen

Yad Vashem Yad Vashem, The Central Database of Shoah Victims' Names

genlias Dutch Civil Registers

Edition

Nathanja Hüttenmeister - Epigraphik

Dan Bondy - Epigraphik

Thomas Kollatz - Datenbankprogrammierung, webdesign

Fotografie

Bert Sommer (2007)

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