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Rommerskirchen 10 inscriptions (1854-1928)

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TEI P5

Projekt

Die 'bildlich-textliche Inventarisierung, Dokumentation und komparative Erforschung jüdischer Friedhöfe im niederländischen und deutschen Bezugsrahmen' wurde im Rahmen des 'Aufbaus eines euregionalen Netzwerkes zwecks Erforschung regionaler Geschichte' gefördert durch die euregio rhein-maas-nord, die Provinzregierung in Limburg und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung findet sich hier.

Lage

In Rommerskirchen an der Nettesheimer Straße (Flur 12, Nr. 65).

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Geschichte

Der 516 qm große und von einer Mauer umgebene Friedhof wurde bis 1934 belegt. Während der NS-Zeit wurde er völlig zerstört, die Grabsteine zerschlagen und entwendet, das Gelände als Schuttablageplatz missbraucht und 1942 verkauft. 1950 wurde es zurückerstattet, 1958 wurden neun Grabsteine aus den Jahren 1854 bis 1928, die in der Nähe gefunden worden waren, wieder aufgestellt. 1969 wurde ein Gedenkstein errichtet, 1982 eine Gedenktafel an der Aussenmauer angebracht.

Literatur

Elfi Pracht-Jörns: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland, Bd. 34.2), Köln 2000, S. 491f.

Klaus H.S. Schulte: Dokumentation zur Geschichte der Juden am linken Niederrhein seit dem 17. Jahrhundert, Düsseldorf 1972, S. 312 [Schulte].

Dieter Peters: Land zwischen Rhein und Maas / Land tussen Rijn en Maas. Genealogische Daten von jüdischen Friedhöfen in der ehemaligen Rheinprovinz und in der niederländischen Provinz Limburg, Kleve 1993, S. 247f. [Peters].

Edition

Nathanja Hüttenmeister - Epigraphik

Dan Bondy - Epigraphik

Thomas Kollatz - Datenbankprogrammierung, webdesign

Fotografie

Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut (1984)

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