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Mönchengladbach 555 Inschriften (1857-heute)

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ID e26-34
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Mönchengladbach, e26-34: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?e26-34

Name

Schlomo ben Elijahu Halevi (Salomon Benjamin) [13.01.1882]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש ישר וטוב‏‎ ein aufrechter und guter Mann,
‎‏שלמה ב״ר אליהו הלוי‏‎ Schlomo, Sohn des Herrn Elijahu Halevi,
‎‏נפטר בן ס״ז שנה‏‎ verschieden 67 Jahre alt
‎‏ביום ו׳ כ״ב טבת תרמ״ב לפ״ק‏‎ 5 am Tag 6, 22. Tewet 642 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Salomon Benjamin
geb. zu Schermbeck
13. Juni 1815
gest. zu M.Gladbach 10
13. Jan 1882

Kommentar

Datierung Geboren 13.06.1815; gestorben Freitag, 13.01.1882

Beschreibung

Lage Feld A
Beschreibung Gesockelte Stele mit aufgesetztem, auskragendem Dreiecksgiebel mit Eckakroterien, im Giebelfeld eine aufgesetzte Levitenkanne, und mit eingesetzter, rundbogig schließender Schrifttafeln, in den Zwickeln stilisierte Blüten.
Symbol Levitenkanne
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung
Steinmetz Wolff. Crefeld.
Zustand 1987: Gut erhalten. 2007: Verwitterung leicht. Die Schrift wurde teilweise mit schwarzer Farbe nachgemalt, die bereits wieder verschwindet.

Zur Person

Der Kaufmann Salomon Benjamin war 1863 von Schermbeck nach Gladbach gezogen, wo er eine "Halbwollenfabrik" betrieb. Schon 1865 war er Vorsteher der Kreissynagogengemeinde und Leiter des Festkomitees bei den Feierlichkeiten zur Einweihung der neuen Synagoge, 1873 zählte er zu den Repräsentanten der Kreissynagogengemeinde. Verheiratet war er mit der aus Bocholt stammenden Rosa geb. Wertheim (Schwester von Calman Wertheim), und Vater von fünf Kindern: den Zwillingen Karl und Matthias (geb. 1844), Bernhard (geb. 1846), Berta (geb. 1850, verheiratet mit David David in Osnabrück) und Johanna (geb. 1852).

Zur Familie

Nichte: Seraphine Jonas geb. Benjamin (Grabstein Nr. e26-2079)
Schwager: Calman Wertheim (Grabstein Nr. e26-1031)

Quellen / Sekundärliteratur

Günter Erckens, Juden in Mönchengladbach, Bd. 1, Mönchengladbach 1988, S. 123, 149, 151, 164f., 185, 213f., 331, 335, 444.
Erckens, Jüdischer Friedhof Mönchengladbach, Nr. 53.

Fotografien

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Bert Sommer

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Mönchengladbach, e26-34
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=e26-34
(letzte Änderungen - 2013-11-07 09:38)

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