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Grevenbroich 81 Inschriften (1827-1938)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID e10-53
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Grevenbroich, e10-53: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?e10-53

Name

Riwka bat Todrus (Bertha Meier geb. Berger) [29.11.1917]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏רבקה בת טדרוס‏‎ Riwka, Tochter des Todrus,
‎‏מתה י״ד כסלו תרע״ח לפ״ק‏‎ gestorben 14. Kislev 678 der kleinen Zählung.
Hier ruht
meine teure Mutter 5
Bertha Meier
geb. Berger
gest. 29. Nov. 1917
nach einem arbeitsreichen
Leben im Alter von 70 Jahren. 10
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Donnerstag, 29.11.1917

Beschreibung

Beschreibung Stele mit Dreiecksgiebel.
Zustand 1986: Gut erhalten. 2007: Unverändert.

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Lage

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Zur Person

Bertha Berger stammte aus Remagen und war verheiratet mit Hermann Meier aus Langenfeld, mit dem sie um 1870 nach Grevenbroich gezogen war. Hermann Meier starb 1873 an den Folgen einer Verletzung aus dem Frankreich-Feldzug 1870/71 (ein Grabstein ist nicht erhalten). Nach dem Tod ihres Mannes eröffnete Bertha Meier ein Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäft in Grevenbroich und führte nebenbei einen Alteisengroßhandel. Nach ihrem Tod führte ihre einzige Tochter Paula das Geschäft weiter.
Paula heiratete im Jahr 1900 den aus Ibbenbüren stammenden Grevenbroicher Lehrer und Kantor Alexander Löwenstein und hatte mit ihm vier Kinder: Der 1901 geborene Hermann wurde Schauspieler, sein 1903 geborener Bruder Ludwig Rechtsanwalt in Düsseldorf. Die 1905 geborene Tochter Henny lebte mit ihrem Mann Josef David und ihren Kindern Walter und Miriam in Grevenbroich, wo sie ein Handarbeitsgeschäft führte. Ihre jüngste Schwester Ilse wurde 1911 geboren.
Bereits 1933 emigrierte Ludwig Löwenstein nach Palästina, nachdem dem Rechtsanwalt die Zulassung entzogen worden war. Ihm folgte seine Schwester Henny mit ihrer Familie, später auch die Eltern mit der Schwester Ilse. Ilse mußte jedoch 1938 nach Deutschland zurückkehren, um sich legale Ausreisepapiere zu beschaffen, und starb in einem Karlsruher Krankenhaus.

Quellen / Sekundärliteratur

Hubert Cames, Ulrich Herlitz: Geschichte der Juden in Grevenbroich - Fragmente sieben jüdischer Gemeinden, Grevenbroich 1994, S. 55f., 87, 98f.
Schulte, S. 294: Grevenbroich, Nr. 76: Ww. Hermann Meier gb Bertha Berger 1847-1917 (meine Mutter).
Peters, S. 163: Berger, Bertha, 1847-1917, oo Hermann Meier.

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2007-07-27
recto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Grevenbroich, e10-53
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=e10-53
(letzte Änderungen - 2009-12-09 13:51)

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