logo epidat: epigraphische Datenbank

Duisburg, Sternbuschweg (Feld 37a) 38 inscriptions (1911-1934)

information   inscriptions   full-text-search   map   indices  
TEI P5

Projekt

Die Duisburger Friedhöfe wurden in den Jahren 2002 bis 2005 dokumentiert mit Unterstützung der Stadt Duisburg, vertreten durch den damaligen Duisburger Stadtarchäologen Dr. Tillmann Bechert, und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Für die Förderung der Online-Edition danken wir der Sparkasse Duisburg.

Lage

Das jüdische Feld 37a liegt im Osten des kommunalen Friedhof am Duisburger Sternbuschweg.

Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet
Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet

Geschichte

Die Hälfte des Feldes 37 wurde der jüdischen Gemeinde Duisburg im Jahr 1919 von der Stadt zur Verfügung gestellt, nachdem das erste Feld 22 vollständig belegt war.

1943 wurden die jüdischen Grabstellen beider Felder ihren Eigentümern entzogen, die Grabsteine abgeräumt und an verschiedene Steinmetzfirmen in und um Duisburg verkauft. Die beiden Felder selber wurden jedoch zunächst nicht neu belegt. 1946 mußte die Stadt Duisburg auf Anordnung der britischen Militärregierung nach Intervention von Angehörigen jüdischer Familien für den Rückkauf und die Wiederaufstellung der noch verbliebenen jüdischen Grabsteine des Friedhofs am Sternbuschweg sorgen. Viele der Grabsteine waren allerdings inzwischen von den Steinmetzen umgearbeitet und weiterverkauft worden. Die verbliebenen Grabsteine wurden wieder aufgestellt, einzelne verlorene Grabsteine wurden auf Druck von Hinterbliebenen ersetzt. Der Friedhof wurde in Übereinstimmung mit der Duisburger Kultusgemeinde in seiner heutigen Form wieder hergerichtet und mit Rasen und einzelnen Gehölzen bepflanzt.

Literatur

Günter von Roden, Geschichte der Duisburger Juden (Duisburger Forschungen, Bd. 34), Duisburg 1986 [vR]

Archivalische Quellen

Stadtarchiv Duisburg

Edition

Nathanja Hüttenmeister, Maike Strobel - Epigrafik

Thomas Kollatz - Datenbankprogrammierung, webdesign

Fotografie

Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut (1984)

Nathanja Hüttenmeister (2005)

Publikationen

Eine ausführliche Geschichte der Duisburger jüdischen Friedhöfe ist in Vorbereitung.

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Duisburg, Sternbuschweg (Feld 37a) (1911-1934 / 38 Einträge)
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=du3

 

Steinheim-Institut
contact us
Creative Commons Lizenzvertrag
http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=du3
is licensed under a
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict
powered by
tustep-logo
TUSCRIPT modul