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Detmold 265 Inschriften (1729-2017)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID dtm-38
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Detmold, dtm-38: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?dtm-38

Name

Jutta Rachel ⚭ Aharon [25.11.1763]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏האשה חשובה‏‎ die angesehene Frau,
‎‏מרת יוטה רחל‏‎ Frau Jutta Rachel,
‎‏ז״ל אשת פ״ו כה״ר‏‎ ihr Andenken zum Segen, Gattin des Vorstehers und Leiters, des geehrten Meisters, Herrn
‎‏אהרן ז״ל נפטרת‏‎ 5 Aharon, sein Andenken zum Segen, verschieden
‎‏י״ט כסליו תקכ״ד‏‎ 19. Kislev 524
‎‏לפ״ק תנצב״ה‏‎ der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
‎‏אמן‏‎ Amen

Kommentar

Datierung Gestorben Freitag, 25.11.1763

Beschreibung

Material Sandstein
Lage Non in situ. Das Grabmal gehört zu den Steinen des Vorgängerfriedhofs am Lemgoer Tor und wurde 1948 auf diesen Friedhof überführt.
Beschreibung Schmale Stele mit geschweiftem und eingezogenem Rundbogenabschluß und vertieftem Schriftfeld mit erhabenen Rahmen und erhabenen Buchstaben. Die Inschrift ist zentriert, die Kopfzeile im Bogenfeld und die Fußzeile sind durch größere Buchstaben hervorgehoben.
Schrift erhaben, ungelenk wirkend
Zustand 2017 Leichte Beschädigungen am Rand.

Zur Person

Jutta Rachel war höchstwahrscheinlich die Gattin des Hofjuden Aaron Moes. Zwar starb dieser erst zwei Jahre später, 1765, und hier ist seinem Namen die übliche Segensformel nach den Namen Verstorbener beigegeben, doch deutet auch die sehr ähnliche Gestaltung der Grabmale auf Verwandtschaft hin. Möglicherweise wurde erst nach seinem Tod auch ihr ein Grabstein gesetzt.
Seine Tochter Bräunchen heiratete Marcus Michel aus Hofgeismar, welcher 1769 das Geleit seines Schwiegervaters übernahm und 1810 den Namen Schönhaus als Familiennamen annahm.

Zur Familie

Gatte: Aharon Josef ben Awraham Mosche (dtm-0027)
Enkel: Ahron Schönhaus (dtm-0051)

Quellen / Sekundärliteratur

Michael Guenter: Die Juden in Lippe von 1648 bis zur Emanzipation 1858 (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 20), Detmold 1973, S. 153.

Fotografien

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Ulrich Heinemann

heutiges Foto
2017
recto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Detmold, dtm-38
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=dtm-38
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Steinheim-Institut
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