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Dortmund-Dorstfeld 63 inscriptions (1860-1945)

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TEI P5

Projekt

Der kleine jüdische Friedhof an der Twerskuhle in Dortmund-Dorstfeld konnte im Winter 2015/16 dank der Förderung aus Restmitteln des Haushalts 2015 der Bezirksvertretung Dortmund/Innenstadt-West dokumentiert werden.

Lage

Der Friedhof liegt an der Twerskuhle, der heutigen Siepenmühle. Er ist frei zugänglich.

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Geschichte

Der Friedhof - der dritte jüdische Friedhof in Dorstfeld - wurde 1851 im Nordwesten angrenzend an den heute sogenannten kommunalen "Bauernfriedhof" angelegt. In der äußersten Ecke des Friedhofs wurde ein Taharahaus errichtet, das den Dorstfelder und Huckrader Juden zur Leichenwaschung diente. Es existiert heute noch als Teil des Gebäudekomplexes "altes Armenhaus".

Dieser Friedhof hatte zwei Vorgängerfriedhöfe. Der älteste jüdische Friedhof in Dorstfeld an der Wittener Str. 18 war 1790 geschlossen worden. Menschliche Knochen, die beim Bau der Sparkasse auf diesem Gelände gefunden wurden, bettete man 1907 auf den Friedhof an der Twerskuhle um. Der auf dem Nachbargrundstück Wittener Str. 14 im Jahr 1790 eröffnete jüdische Friedhof war bereits 1851 voll belegt und geschlossen worden. 1940 legte man hier einen Luftschutzkeller an. Die dabei gefundenen menschlichen Knochen wurden ebenfalls auf dem Friedhof an der Twerskuhle beigesetzt. Ein Gedenkstein für diesen zweiten Friedhof steht heute auf dem Dortmunder Hauptfriedhof.

Literatur

Nils Kowalewski: "Vom alten Dorstfelder Friedhof", in: Heimat Dortmund - Stadtgeschichte in Bildern und Berichten: Ruhe sanft. Dortmunder Friedhofsgeschichte(n). Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund, Ausgabe 3/2011, S. 44-47.

Edition

Nathanja Hüttenmeister

Fotografie

Klaus Hartmann, Dortmund; Klaus Winter, Dortmund; Nathanja Hüttennmeister, Duisburg.

Förderer

Bezirksvertretung Dortmund/Innenstadt-West

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Dortmund-Dorstfeld (1860-1945 / 63 Einträge)
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=dor

 

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