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Dinslaken 136 inscriptions (1758-1957)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID din-97
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Dinslaken, din-97: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?din-97

Name

Lea bat David (Amalia Isaacson geb. Rosenhelm) [14.02.1927]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏אשה החשובה‏‎ die Angesehene Frau,
‎‏לאה בּת דוד‏‎ Lea, Tochter des David,
‎‏נפטרה י״ב אדר‏‎ verschieden 12. Adar
‎‏תרפ״ז לפ״ק‏‎ 5 687 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Amalia Isaacson
geb. Rosenhelm
geb. 29.I.1842 gest. 16.II.1927.

Kommentar

Datierung Geboren 29.01.1842; gestorben Montag, 14.02.1927
Zum Datum: 687 war ein Schaltjahr. Der Todestag fiel in den ersten Adar. Der 12. des ersten Adar fiel auf Montag, dem 14.02.

Beschreibung

Maße 105 x 52 cm
Material Syenit
Lage Alte Nr.: E 3
Symbol Davidstern

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2014: 1. Moose und Algen mittels Pinsel und Wurzelbürste entfernt (ausgeführt durch Manfred Messing, Restaurator, Kempen)

Zur Person

Amalia Isaacson geb. Rosenheim war mit Isaac Isaacson verheiratet und wohnte mit ihm in der Kaiser-Friedrich-Str. 56 (heute: Friedrich-Ebert-Strasse). Sie hatten sieben Kinder:
Ihr Sohn Benjamin (Benno) Isaacson, der am 05.07.1882 geboren wurde, war Viehhändler in Essen. Er wurde am 22.04.1942 in Izbica ermordet. Er war mit Emma Heimann verheiratet, die am 21.02.1885 geboren wurde und ebenfalls am 22.04.1942 in Izbica ermordet wurde. Sie hatten zwei Töchter: Hedwig Isaacson, die am 20.07.1916 geboren wurde und nach Kanada emigrierte, und Anita Isaacson, die am 19.08.1920 geboren wurde und in die USA emigrierte.
Ihre Tochter Wilhelmine Heine geb. Isaacson lebte in Hannover und hatte zwei Kinder. Sie wurde nach Riga deportiert und ermordet.
Der Sohn Dagobert Isaacson, geboren am 20.06.1873, wurde Sobibor deportiert und ermordet. Er war mit Anna Sondheim verheiratet, geboren am 26.02.1880 und ebenfalls nach Sobibor deportiert und in Izbica ermordet. Sie hatten drei Söhne. Ihr Sohn Erich Isaacson wurde am 14.08.1904 geboren, ihr Sohn Max Isaacson wurde am 12.06.1906 geboren und emigrierte nach Naharia/Israel. Ihr Sohn Ludwig Isaacson wurde am 13.12.1912 geboren und emigrierte nach Frankreich.
Der Sohn Louis Isaacson, der am 04.11.1874 geboren wurde, war Viehhändler. Er war verheiratet mit Fanny geb. Stern, die am 01.10.1874 geboren wurde und nach England emigrierte. Sie hatten drei Kinder: Dr. med. Walter Isaacson, der am 18.07.1910 geboren wurde, emigrierte nach England, die Tochter Emmi Isaacson, die am 04.02.1912 geboren wurde, emigrierte nach Australien. Der Sohn Bernhard Isaacson, der am 29.09.1915 geboren wurde, emigrierte ebenfalls nach Australien.
Der Sohn Leopold Isaacson wurde am 11.08.1880 geboren und starb am 25.01.1938. Er war mit Rosa verheiratet und hatte zwei Söhne: Ernst Wilhelm Isaacson und Heinz Josef Isaacson.
Die Tochter Noomi Isaacson war verheiratet und hatte vier Töchter.
Die Tochter Selma Isaacson, die am 01.01.1877 geboren wurde, war unverheiratet und lebte in Rheydt. Sie wurde nach Riga deportiert und ermordet.

Zur Familie

Gatte: Isaac Isaacson (Stein din-0096)

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Heine, Wilhelmine ─ Gedenkbuch: / Memorial Book: Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945, 856379
Isaacson, Anna ─ Gedenkbuch: / Memorial Book: Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945, 885703
Isaacson, Benno ─ Gedenkbuch: / Memorial Book: Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945, 885705

Quellen / Sekundärliteratur

Sepp Aschenbach, Steine der Erinnerung. Der jüdische Friedhof in Dinslaken, Voerde 2006, S. 147.

Fotografien

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Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut

heutiges Foto
1985

Manfred Messing, Restaurator, Kempen

heutiges Foto
2014

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Dinslaken, din-97
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=din-97
(letzte Änderungen - 2015-01-11 06:46)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1927

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=din-97
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