logo epidat: epigraphische Datenbank

Bleicherode 10 inscriptions (1833-1926)

information   inscriptions   map   indices   Download
TEI P5

Projekt

Der jüdische Friedhof Bleicherode mit seinen ca. noch 220 erhaltenen Grabstätten wird zur Zeit von drei Schülerinnen einer 11. Klasse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Bleicherode im Rahmen einer Seminarfacharbeit über die ehemalige jüdische Gemeinde in Bleicherode erforscht. Ihnen hat das Steinheim-Institut einige Übersetzungen hebräischer Grabinschriften des Friedhofs zur Verfügung gestellt.

Lage

Der Friedhof liegt im Süden der Stadt Bleicherode an der Schusterstrasse, am Rande eines Waldgebiets (Flur 10, Flurstück 1055).

Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet
Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet Click auf Bild: heutiges Foto wird in eigenem Fenster geöffnet

Anlage

Das Friedhofsgelände umfasst ca. 18 ar und ist terassenförmig angelegt. Es ist von einer massiven Mauer eingefriedet und hat zwei Zugänge, der Haupteingang ist über einen Waldweg am Vogelberg zu erreichen, ein Nebeneingang liegt an der Schusterstrasse. Im oberen Teil befinden sich die älteren Gräber, auf dem unteren die jüngeren (bis 1938). Etwa die Hälfte des Geländes blieb ungenutzt und ist heute durch einen Zaun abgetrennt. Hier stand auch seit 1828 bis in die 1990er Jahre eine Halle für den Leichenwagen.

Geschichte

Der Friedhof geht wahrscheinlich auf das Jahr 1660 zurück. 1728 zahlte die Gemeinde eine jährliche Abgabe von 12 Groschen für die Nutzung. 1857 wurde der Friedhof erweitert. Die letzte datierte Grabstein stammt aus dem Jahr 1938. Während der NS-Zeit wurde der Friedhof verwüstet. 1946 ließ ihn die Stadtverwaltung wieder herrichten.

Literatur

Michael Brocke, Eckehart Ruthenberg und Kai Uwe Schulenburg: Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), (Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Bd. 22), Berlin 1994, S. 261-265.

Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Berlin 1992, S. 261f.

Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation, erstellt unter Mitarbeit von Johannes Mötsch, hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2007, S. 78-84.

Online-Ressourcen

Alemannia Judaica: Bleicherode

Edition

Nathanja Hüttenmeister

Fotografie

Nicola Wiemann, Julia Buchmann, Maike Schlotterhose; 2012

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Bleicherode (1833-1926 / 10 Einträge)
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=blr

 

Steinheim-Institut · contact us
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=blr licensed under a Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz