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Hamburg-Altona, Königstraße 5997 inscriptions (1621-1871)

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Inv.-Nr.:
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Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Quellen Foto
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Name

Mosche ben Elchanan Grotwohl [08.11.1749]          

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Edition und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש ישר הלך בתמים‏‎ ein aufrechter Mann, ›er ging in Lauterkeit‹,
‎‏נהנה מיגיעו וירא שמים‏‎ ›er genoß seiner (Hände) Mühe und war gottesfürchtig‹,
‎‏מלחמו נתן לרעבים‏‎ ›von seinem Brot gab er den Hungrigen‹,
‎‏שמו היה נודע באהבים‏‎ 5 sein Name war bekannt unter den Frommen,
‎‏כ׳ משה ב״ה אלחנן גראד‏‎ der geehrte Mosche, Sohn des Herrn Elchanan Grotwohl,
‎‏וואול נפטר עש״ק כ״ז‏‎ verschieden (am) Rüsttag des heiligen Schabbat, 27.
‎‏חשון ונקבר יו׳ א׳ ך״ח‏‎ Cheschvan, und begraben Tag 1, 28.
‎‏בו תק״י לפ״ק‏‎ desselben, 510 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ‏‎ 10 Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Vgl. Ps 26,1; 84,12  Zl 3: Ps 128,2 und bBer 8a  Zl 4: Ps 146,7

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Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 08.11.1749 ; begraben am nächsten Tag


Eine histor. Aufnahme fehlt.
Zl 3: In Berachot heißt es, dass R. Chija, Sohn von Ami im Namen von Ula gesagt hat, dass derjenige, der seiner Arbeit genießt, größer ist, als der Gottesfürchtige (wörtlich: Himmelsfürchtige). Auf den Verstorbenen traf jedoch beides zu.

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Stilmittel


Reim auf -meim in Zln. 2,3 und auf -wim in Zln 4,5.
Akrostichon in Zeilen 4-5: ‎‏משה‏‎ Mosche

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Beschreibung


Lage Planquadrat HC
Schrift erhaben
Zustand 2006 unterer Teil in situ, oberer liegend; Verwitterung leicht; Beschädigung mittel;

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Denkmalpflegerische Maßnahmen

2011: 1. Liegendes Grabmal, einfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 1721, W 3860


shha (JG 73), S. 164, Nr. 8; Mosche Grotwohl, beigelegt links von Baruch Schreiber (W 3861).
Grunwald, S. 251, Nr. 1304

Fotografien

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Bert Sommer, Steinheim-Institut

heutiges Foto
2003-06-29
recto

Fragmente

Dem nur fragmentarisch erhaltenen Stein mit der Inv.-Nr. hha-3681 konnte das Fragment hha-3684 zugeordnet werden.

Bert Sommer, Steinheim-Institut

heutiges Foto
2003-07-29
recto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3681
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3681
(last modified - 2013-06-27 15:32)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (28964 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1749

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2014-11-21
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