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Hamburg-Altona, Königstraße 6001 inscriptions (1621-1871)

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Inv.-Nr.:
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    «    [513/6001]    »     »|
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Name

Mosche ben Meir [12.11.1720]          

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Edition und Übersetzung

‎‏פה‏‎ ›Hier
‎‏צפון טוב זה‏‎ ist verborgen Gutes‹, ›dies ist
‎‏משה האיש אשר עלה‏‎ Mosche, der Mann, dessen Seele
‎‏נשמתו למעל׳ והניח שם‏‎ nach Oben hinaufstieg‹, und der einen guten Namen
‎‏טוב למטה מצות ה׳ היה‏‎ 5 Unten hinterließ, die Gebote des Ewigen
‎‏עושה ונושא ונותן‏‎ erfüllte er und handelte und und wandelte
‎‏באמונה ה״ה כ׳ משה‏‎ in Treue, es ist der geehrte Mosche,
‎‏בן הגאון מהור״ר מאיר‏‎ Sohn des überragenden Gelehrten, unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Meir
‎‏זצ״ל גראטוואל שהלך‏‎ das Andenken des Gerechten zum Segen, Gratwohl, ›der in seine Welt‹
‎‏לעולמו בליל ג׳ נגהי ליו׳‏‎ 10 ging in der Nacht 3, in der Morgendämmerung des Tages
‎‏ד׳ י״ב חשון ונקב׳ בו ביו׳‏‎ 4, 12. Cheschvan, und ward begraben an eben jenem Tag,
‎‏תפ״א לפ״ק‏‎ 481 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 1f: Ps 31,20  Zln 2-4: Vgl. Ex 32,1.23.19  Zl 9: Vgl. Koh 12,5

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Kommentar

Datierung Gestorben Dienstag, 12.11.1720 ; begraben am nächsten Tag


Zl 2b/3a: ‎‏זה משה האיש‏‎ Ex 32,1.23; während in der Schriftstelle ‎‏זה‏‎ pejorative Bedeutung trägt (dieser Mosche), ist es hier identifizierend gemeint; vgl. auch Ex 19,3, dort steigt Moses hinauf zu Gott, um die Gebots Tafeln zu empfangen.
Zl 10: ‎‏נגהי‏‎ bezeichnet hier die Morgendämmerung, das erste Licht wenn der neue Tag anbricht; vgl. bPes 3a.

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Stilmittel


Akrostichon in Zeile 3: ‎‏משה‏‎ Mosche

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Beschreibung


Maße 1,640 x 0,615 x 0,140 m
Material Sandstein
Lage Planquadrate HL
Schrift erhaben
Ornament florale Verzierung, insbesondere Kranz
Zustand 2006 non in situ; Verwitterung leicht; Beschädigung schwer;

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Denkmalpflegerische Maßnahmen

2005: 1. Grabmal verankert + geklebt; 2. Aufstellung + standsichere Versetzung; 3. Reinigung mit Wasserdampf. (ausgeführt durch Fa. M. Kulmer)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 1716, CII 787; 14. Cheschvan 481 (13.11.1720)


shha (JG 73), S. 20, Nr. 3; Mosche, Sohn von M(eir) Gratwohl, beigelegt rechts vom geehrten Efraim (Nr. hha-3074, CII 788).
Grunwald, S. 251, Nr. 1301; Datum: 14. H. 481

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2002-05-24
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3650
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3650
(last modified - 2013-05-16 15:47)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (30469 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1720

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2015-07-21
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