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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-676
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-676: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-676

Name

Löb ben Wolf Popert [27.06.1792]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש ישר וכשר אשר כל דבריו‏‎ ein Mann, aufrecht und tugendhaft, dessen Worte alle
‎‏הי׳ בצדק ויושר איש אשר ה׳ הי׳‏‎ in Gerechtigkeit und Geradheit waren, ein Mann, welchen der Ewige
‎‏מעטריהו בשפע ובעושר‏‎ gekrönt hat mit Überfluss und mit Reichtum,
‎‏ושייף ועייל ושייף ונפיק רק‏‎ 5 und der sich bückt und hineingeht und sich bückt und herauskommt, ausschließlich
‎‏במידת יושר [ת]ורת ה׳ בלבו נאמנ׳‏‎ nach Massgabe der Geradheit (war) die Tora des Ewigen in seinem Herzen getreu,
‎‏ומו״מ עם ב״א באמונה החזיק‏‎ und sein Handel und Wandel mit den Menschen war in Treue, er hielt fest
‎‏בסור מרע בתדירא ועביד לפומ׳ ‏‎ im Weichen vom Bösen in Stetigkeit und daher lebte er
‎‏טמיר ׃ ה״ה התורני הנעלה כ״ה‏‎ zurückgezogen, es ist der Toragelehrte, der Erhabene, der geehrte Herr
‎‏ליב בן המנוח איש אשר נודע‏‎ 10 Löb, Sohn des Seligen, eines Mannes, dessen Name
‎‏שמו בשערים פו״מ כ״ה וואלף‏‎ in der Öffentlichkeit bekannt ist, des Vorstehers und Leiters, des geehrten Herrn Wolf
‎‏פופרט נפטר ונקבר ז׳ תמוז‏‎ Popert, verschieden und begraben (am) 7. Tammus,
‎‏תקנ״ב לפ״ק‏‎ 552 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Mittwoch, 27.06.1792 ;
Zl 5: vgl. bSan 88b; dort auf die Fragen, wer der kommenden Welt würdig sei und wer würdig sei, als Richter im obersten Gericht zu sitzen. Das demütige Hinein- und Herausgehen bezieht sich dort auf das Heiligtum, hier entsprechend auf die Synagoge.
Zl 6: Ps 37,31; Buchstabe ‎‏נ‏‎ auf dem Rahmen.
Zl 7: bShab 31a; ‎‏ב״א‏‎ aufgelöst als ‎‏בני אדם‏‎ (Menschen).
Zl 8a: Ps 34,15.
Zl 8b/9a: ‎‏לפומ׳‏‎ aufgelöst als ‎‏לפומא‏‎ (daher/deswegen); zu ‎‏ועביד לפומ׳ טמיר‏‎ vgl. jShevi 25b; dort von Rabbi Schimon ben Jochai gesagt, der sich zwölf Jahre in einer Höhle verborgen hielt; hier ist die Wendung sicherlich als Lob der Bewahrung von Frömmigkeit zu verstehen.
Zl 10b/11a: Spr 31,23.

Stilmittel

Reim auf -scher in Zln 2-4,6 und auf -nah in Zln 6,7.

Beschreibung

Lage Planquadrate EE
Schrift erhaben
Symbol gebrochener Baum
Zustand 2006 non in situ; Verwitterung leicht;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4534, O 2685
shha (JG 73), S. 431, Nr. 15; Löb, Sohn von Wolf Popert, gestorben in Hamburg, beigelegt links der reservierten Grabstelle für Ber, Sohn des Man (Nr. hha-0882, O 2684).
Grunwald, S. 288, Nr. 3466

Fotografien

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Bert Sommer

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2003-09-16
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-676
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-676
(last modified - 2013-07-25 12:15)

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