logo epidat: epigraphische Datenbank

Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

Information   Inschriften   Karte   Quellen   Indizes   Lageplan Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [3472/6072]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-5310
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-5310: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-5310

Name


Jizchak Izek ben Awraham Bukim [05.06.1817]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[פ״נ]‏‎ Hier ist begraben
‎‏ו[יצחק בא] מבאר לחי‏‎ ›Und Jizchak kam vom Born des Lebens‹,
‎‏וימצא בשנה ההיא שערי מות‏‎ ›und erreichte in jenem Jahr die Pforten des Todes‹,
‎‏ה״ה כ׳ יצח[ק איצ]ק‏‎ es ist der geehrte Jizchak Izek,
‎‏בן המנוח כ״ה אברהם‏‎ 5 Sohn des Seligen, des geehrten Herrn Awraham
‎‏בוקים ... נפטר‏‎ Bukim, ... verschieden
‎‏בעיר [קיל] .. ך״א‏‎ in der Stadt Kiel .. 21.
‎‏סיון ... ביו׳‏‎ Sivan ... am Tag 1,
‎‏א׳ ך״ד ...‏‎ 24. ...
‎‏תנ[צב״ה]‏‎ 10 Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Gen 24,62  Zl 3: nach Gen 26,12 und Ps 107,18

Kommentar

Datierung Gestorben Donnerstag, 05.06.1817 ; begraben am dritten Tag; Datum nach sha ergänzt.
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal vollständig wenn auch bereits verwittert.
Zl 1: Das Genesis-Zitat ist hier leicht verändert, um damit den Kontrast zwischen Leben und Tod hervorzuheben. Der Born, Brunnen, heißt Lachai Roi, ein Name, dessen Begründung bzw. Erklärung Hagar, Awrahams Frau formuliert (Gen 16,13-14) und die durchaus mit ‎‏חיים‏‎, "Leben" verbunden ist, denn sie wurde an jener Stelle von einem Boten des Ewigen gerettet. Die Anspielung auf Namen hier mag auch den Namen des Vaters mit einschließen, der ebenfalls Awraham lautet.
Zl 2: Die Assoziation mit dem Genesisvers ist sicherlich beabsichtigt, weshalb der Text hier nur ein wenig verändert wurde. Allerdings wurde von der mehrfachen Bedeutung von ‎‏שער‏‎ bzw. ‎‏שערים‏‎ Gebrauch gemacht, das sowohl Maß, Menge meint als auch Tor, Pforte. Der Erzvater Jizchak gewann in jenem Jahr das Hundertfältige dessen, was er gesät hatte, hier erreicht "unser" Jizchak die Pforten des Todes.

Beschreibung

Lage Planquadrate NF
Schrift erhaben
Symbol Segnende Hände
Zustand 2006 in situ; Verwitterung stark; Beschädigung mittel;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 548, W 5171
sha (JG 75), S. 23, Nr. 4; Izek, Sohn von Awraham Bukim, gestorben Donnerstag, 21. Sivan und hierher gebracht aus Kiel am Freitag, kurz vor Schabbateintritt, und begraben am Sonntag, rechts von Chajim Sohn des Schimschon. Deutsch: Isaac Abraham Bukim aus Kiel.
Grunwald: -

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2004-06-09
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-5310
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-5310
(letzte Änderungen - 2013-07-25 12:15)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-5310
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis