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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-4479
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4479: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-4479

Name


Jaakow [02.04.1770]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[בשנת ממתים ידך ה׳ חלקם]‏‎ Im Jahr ›"Vor den Leuten (530), deine Hand, Ewiger, deren Anteil ist
‎‏[בחיים]‏‎ das Leben"‹
‎‏[פ״נ]‏‎ Hier ist begraben
‎‏[ילד שעשועי׳ לי]‏‎ ›ein Kind der Liebkosungen mir‹
‎‏[ולעדת ··· יעקב]‏‎ 5 und der Gemeinde Jaakows,
‎‏[אליו שב פקדת עון בני ···יעקב]‏‎ ›zu ihm kehrt er zurück .. des Vergehens der Kinder‹ des Jaakow,
‎‏[קטן הי׳ ורגיל לתורת]‏‎ klein war er und doch vertraut mit der Tora
‎‏[משה קהילת ···יעקב]‏‎ des Mosche in der Gemeinschaft des Jaakow,
‎‏[בשחר השכים ובערב]‏‎ früh am Morgen und spät
‎‏[החשיך לתפלת ···יעקב]‏‎ 10 Abend (eilte er) zum Gebet des Jaakow,
‎‏[בן שש שנים בסופה]‏‎ im sechsten Jahr, an dessen Ende,
‎‏[הררי נטה ובחלוני שקופה]‏‎ neigte sich der Berg ›und an meinem Fenster, dass daran ‹
‎‏אבריו וכליותי[ו]‏‎ seine Glieder und Eingeweide,
‎‏להתרוצצה ‏‎ sich zu drängen,
‎‏המיה זו נשמע בראש‏‎ 15 dieses Rauschen wurde vernommen ›an der Ecke
‎‏כל חוצה‏‎ jeder Straße‹,
‎‏עלה בשנה השביעית‏‎ ›im siebten Jahr stieg er hinauf
‎‏למנוחה נכונה ׃ וביו׳‏‎ zur rechten Ruhe‹, und am Tag
‎‏ב׳ ז׳ ניסן תק״ללפ״ק נפשו‏‎ 2, 7. Nissan 530 der kleinen Zählung (wurde) seine Seele
‎‏צרורה‏‎ 20 eingebunden

 

 Zl 1f: Ps 17,14  Zl 4: Jer 31,19  Zl 6: Vgl. Ex 20,5  Zl 12: 1Kön 6,4  Zl 15f: Klgl 2,19  Zl 17f: Vgl. Lev 25,4

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 02.04.1770 ; Das Begräbnisdatum wurde dem shha entnommen.
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal noch vollständig und in situ. Selten erhält ein sechsjähriges Kind einen Grabstein dieser Grüße mit einer derart aufwendiger Inschrift, und selten wird in einer Inschrift der Name des Verstorbenen nur im Akrostichon genannt.
Zl 7: Vgl. Kommentar zu Av 4,24.
Zl 18a: Im Jiskorgebet.

Stilmittel

Reim auf -jaakow in Zl(n) 4-10 (und damit Anspielung auf den Namen), angezeigt durch konkrete Poesie, auf -a in Zl(n) 11-20.
Chronogramm in Zl 1: Das erste Wort des Psalmzitats, ‎‏ממתים‏‎, ist markiert und hat den Zahlenwert 530, entsprechend des in Zl 19 angegebenen Sterbejahres.
Akrostichon ‎‏יאקב בן הר״ר אברהם עלב‏‎ / Jokew, Sohn des Meisters, Herrn Awraham Elb in Zln 4, 6, 7, 9, 11-13, 15, und 17.

Beschreibung

Lage Planquadrate LE
Schrift erhaben
Zustand 2006 unterer Teil in situ, oberer fehlt; Beschädigung schwer;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 1059, W 4520
shha (JG 73), S. 295, Nr. 16; der Junggeselle (‎‏בחור‏‎) Jokew S. Awraham S. Hirsch Elb, beigelegt links des Kindes (von?) R. Simle, Sohn des N., (auf?) einer eine reservierten Grabstelle.
Grunwald, S. 242, Nr. 751

Fotografien

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Bert Sommer

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2003-06-30
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4479
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-4479
(letzte Änderungen - 2013-11-30 15:54)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-4479
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