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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2716
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2716: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2716

Name


Jitche Lea bat Efraim Hekscher ⚭ Izek Lelub [18.04.1739]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[פ״ט]‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשה‏‎ ›eine Frau,
‎‏יראת ה׳ היא הביטה‏‎ die Ehrfurcht des Ewigen erblickt sie‹,
‎‏טעמה רי[ח] הדס שטה‏‎ ihr Wesen ›(war wie der) Duft von Myrrhe (und) Akazie‹,
‎‏כלפי בעלה [ח]סד׳ יטה‏‎ 5 ›ihrem Gatten wandte sie Güte zu‹,
‎‏הרצה [ל]ענ[י] פרוטה‏‎ gern gab sie Geld dem Armen,
‎‏הצנועה מ׳ יטכה לאה בת‏‎ die Züchtige, Frau Jitche Lea, Tochter
‎‏כ׳ אפרים העקשר אשת‏‎ des geehrten Efraim Hekscher, Gattin
‎‏הר״ר איצק לעלוב נפטרה‏‎ des Meisters, Herrn Izek Lelub, verschieden
‎‏יש״ק יו״ד ניסן ונקבר׳ יו׳ א׳ י״א‏‎ 10 (am) Tage des heiligen Schabbat, zehnter Nissan, und begraben Tag 1, 11.
‎‏בו תצ״ט לפ״ק תנצב״ה‏‎ desselben (Monats), 499 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2f: Vgl. Spr 31,30  Zl 4: Vgl. Jes 41,19 u. bRH 23a  Zl 5: Vgl. Esra 7,28

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 18.04.1739 ; begraben am nächsten Tag
Zl 4: ‎‏חסד יטה‏‎ (Esra 7,28). Die Verbform ‎‏יטה‏‎ (mask.) ist wahrscheinlich sowohl aus Reimgründen, als auch wegen der optischen Ähnlichkeit mit dem Namen ‎‏יטכה‏‎ gewählt.
Zl 5: Vgl. bEruv 18b; ‎‏רצה‏‎ bzw. ‎‏הרצה‏‎ hier in der Bedeutung zählen, insbesondere Geld zählen, um es zu geben. Aus derselben Wurzel leitet sich auch "mögen", "lieben", "Gefallen haben", was die Übersetzung mit aufzunehmen sucht. Vgl. auch bBB 10a; dort ein Ausspruch von R. Dostai im Namen R. Jannais, dass ein Mensch, der dem Armen eine Pruta, d.h. eine kleine Kupfermünze, gibt, gewürdigt ist, das Angesicht der Schechina, der "Einwohnung" des Ewigen, zu empfangen.
Zl 9: ‎‏יש״ק‏‎ Abk. von ‎‏יום שבת קודש‏‎ (Tag des heiligen Schabbat).

Stilmittel

Reim auf -tah in Zln 3-6.
Akrostichon in Zeilen 3-6: ‎‏יטכה‏‎ Jetche

Beschreibung

Lage Planquadrate GF
Schrift vertieft
Zustand 2006 in situ; Verwitterung mittel; Beschädigung mittel;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3446, N 3163; 10. Nissan 496 (22.03.1736)
shha (JG 73), S. 95, Nr. 6; Jitche (‎‏ייטכה‏‎), Gattin von Izek Lellewir, begraben bei der Jungfrau, Tochter des Schimon Knorr; zwischen ihnen ein Platz frei.
Grunwald, S. 271, Nr. 2473; Jiska Lea, Fr. Is. gb. Efr. Heckscher, 10. N. 496

Fotografien

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Bert Sommer

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2002-04-25
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2716
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2716
(letzte Änderungen - 2013-06-27 15:32)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-2716
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