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Hamburg-Altona, Königstraße 6021 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2542
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2542: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2542
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Namen

Mordechai ben Natan [12.11.1638]
Channa bat Jeschajah [12.11.1638]          

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Edition und Übersetzung

‎‏ בליל‏‎ ‎‏פה ‏‎ Hier in der Nacht
‎‏ ה׳ ונקברים‏‎ ‎‏בקבר זוג ‏‎ in diesem Grab (liegt) ein aufrechtes 5, und auch zusammen
‎‏ גם שניהם‏‎ ‎‏[י]שר כהר״ר ‏‎ Ehepaar, der geehrte Meister, Herr begraben wurden
‎‏ למחרתו ביום‏‎ ‎‏מרדכי ב׳ הח ‏‎ Mordechai, Sohn des toragelehrten am Tag darauf, am Tag
‎‏ ו׳ ה׳ כסליו‏‎ ‎‏ב״ר נתן ז״ל ‏‎ 5 Herrn Natan, sein Andenken zum Segen, 6, 5. Kislev
‎‏ שצ״ט ל[פ]״ק‏‎ ‎‏ואשתו מרת ‏‎ und seine Gattin, Frau 399 der kleinen Zählung.
‎‏ תנצב״ה ‏‎ ‎‏חנה בת כמ״ר ‏‎ Channa, Tochter des geehrten Herrn Ihre Seelen seien eingebunden in das Bündel des Lebens
‎‏ עשצ״ו‏‎ ‎‏ישעיה יצ״ו ‏‎ Jeschajah, sein Fels und Erlöser behüte ihn, mit den übrigen gerechten Männern und Frauen,
‎‏ שבג״ע א״ס‏‎ ‎‏[ש]הלכו לע״ה ‏‎ die in die künftige Welt gegangen sind die im Garten Eden, Amen, Sela
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Kommentar

Datierung Gestorben Freitag, 12.11.1638 ; begraben am nächsten Tag
Gestorben Freitag, 12.11.1638 ; begraben am nächsten Tag
Vgl. die teilweise ungelenke und dünne Schrift mit Nr. hha-2540 ebenfalls von 5399/1639. Diese Schrift tritt sonst nicht auf. Die Aufteilung der Inschrift(en) ist ungewöhnlich. Meist enthält jede Seite des Grabmals eine Inschrift, die einer Person gewidmet ist. Hier ist diese optische Einteilung aufgehoben, stattdessen wurde ein fortlaufender Text verfaßt, der oben rechts beginnt und unten links endet. Er nennt zunächst beide Namen und anschließend den (gemeinsamen) Todestag. Auch dieser Grabstein wurde anders herum aufgestellt als als die übrigen Steine, weil die Eheleute beide während einer Epidemie am gleichen Tag starben, worauf auch der gemeinsame Todestag hindeuten mag. Das Altonaer Memorbuch nennt ihn ‎‏מרדכי בן נתן מעלריך‏‎, Duckesz schreibt Mordechai Melrich (richtig: aus Ellrich). Die Ehefrau nennt das Memorbuch ‎‏חנה בת ישעי׳ הקשר‏‎, Duckesz schreibt "Hanna, Tochter Jesaias Heckscher".

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Beschreibung

Maße 1,010 x 0,880 x 0,075 m
Material Sandstein
Lage Planquadrate FR
Schrift vertieft
Zustand 2006 in situ; Verwitterung leicht; Beschädigung leicht;

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Denkmalpflegerische Maßnahmen

2007: 1. verankert und geklebt auf originalem Fundamentteil; 2. Ausrichtung und standsiche Versetzung; 3. Reinigung mit Wasserdampf. (ausgeführt durch Carl Schütt + Sohn GmbH)

Zur Familie

Mutter von Mordechai: Mate bat Jaakow, Gattin des Natan aus Ellrich (Nr. hha-2532)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4217, S 1019;
Grabbuch 4218, S 1020 (Nathan Mordochai und Nathan Channa Frau Mordochai geb. Jesaias; Datum: 5. Kislev 5499, statt 5399)
shha (JG 73): -;
Feilchenfeld, Glückel, S. 24-25
Kaufmann, Glückel, S. 31
Duckesz, Genealogie, S. 22, Nr. 13 und 14 (Inschrift) S. 33f. (D)
Grunwald, S. 283, Nr. 3135 und 3136 (Natan Mord. und Channa geb. Jes.; Datum: 499 statt 399)

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 242

Fotografien

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Bert Sommer

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2002-04-24
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Dan Bondy

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2006ff.
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2542
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2542
(last modified - 2015-07-21 22:38)

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