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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2541
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2541: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2541

Name

Mosche KaZ [04.05.1632]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פה נקבר הק‏‎ Hier ist begraben der Einflußreiche,
‎‏צין כמר מש‏‎ der geehrte Herr Mosche
‎‏ה כ״ץ י״ג אייר‏‎ KaZ, 13. Ijar
‎‏שצ״ב תנצב״ה ‏‎ 392. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Dienstag, 04.05.1632 ; ?; die Inschrift gibt nicht an, ob es der Todes- oder Begräbnistag war, die aber sehr wahrscheinlich identisch ist.
Ältestes Grabmal mit dem Abstammungszeichen der priesterlichen, segnenden Hände. Laut Duckesz ist das Symbol "am Fuße des Steines eingehauen", was recht verwunderlich erscheint, denn in einer von ihm selbst angefertigten Fotografie (s.o.) ist eine derartige Positionierung der Hände nicht zu erkennen. Grabbuch und Grunwald datieren 393 statt 392.
Knapper Text, nur der angesehene Ehrentitel ‎‏הקצין‏‎, "Einflußreicher" als Attribut, der Name des Vaters ist nicht genannt. Mosche KaZ wird im Altonaer Memorbuch nicht erwähnt.

Beschreibung

Maße 0,600 x 0,440 x 0,100 m
Material Sandstein
Lage Planquadrate FR
Schrift vertieft
Symbol Segnende Hände
Zustand 2006 in situ; Die historische Aufnahme zeigt den Stein liegend, heute ist er aufgerichtet, ob er genau an der ursprünglichen Stelle wiederaufgestellt wurde, ist fraglich. Auf der Fotografie von Duckesz sind andere Grabmale im Hintergrund zu sehen als bei der heutigen;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2007: 1. Grabdenkmal wurde ausgerichtet und standsicher versetzt; 2. Reinigung mit Wasserdampf. (ausgeführt durch Carl Schütt + Sohn GmbH)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 638, S 901 (Cohn Moses, 13. Ijar 5393)
shha (JG 73): -
Duckesz, Genealogie, S. 22, Nr. 9 (Inschrift) und S. 33 (D)
Grunwald, S. 236, Nr. 412 (Cohen Mos. 13. I. 393)

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 208

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2002-04-24
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto

Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

heutiges Foto

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2541
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2541
(last modified - 2015-07-21 22:38)

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