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Hamburg-Altona, Königstraße 6021 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2128
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2128: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2128
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Name

Gittla bat Meir Heilbut ⚭ Reuwen Warburg [17.12.1735]          

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Edition und Übersetzung

‎‏פה‏‎ Hier
‎‏גנוזה למעלה בארץ חיים׃‏‎ ist geborgen oben im Lande der Lebenden,
‎‏אשת חיל מי ימצא בה נתקיי׳‏‎ eine ›tüchtige Gattin, wer vermag sie zu finden‹, in ihr ist dies verwirklicht,
‎‏כפה פרשה לאביוני׳ ולעניים.‏‎ ›ihre Hand streckte sie aus den Bedürftigen‹ und Armen,
‎‏בגופה וממונה לבה לשמים.‏‎ 5 mit Leib und Vermögen, ihr Herz war zum Himmel (gerichtet),
‎‏היא אשה ישישה גיטלא אש׳‏‎ es ist die greise Frau Gittla,
‎‏בת כ׳ מאיר היולבוט‏‎ Tochter des geehrten Meir Heilbut, Gattin
‎‏המנהיג כ׳ ראובן ווארבריג‏‎ des Leiters, des geehrten Reuwen Warburg,
‎‏נפטר׳ ונקבר׳ עש״ק ך״ב כסלו‏‎ verschieden und begraben (am) Rüsttag des heiligen Schabbat, 22. Kislev
‎‏תצ״ה לפ״ק ׃ תנצב״ה‏‎ 10 495 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: Spr 31,10  Zl 4: Spr 31,20

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Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Freitag, 17.12.1735 ;
In der mit einer tröstlich-transzendenten Aussage beginnenden Eulogie ist die Verstorbene als Verkörperung des Ideals der "tüchtigen Gattin", wie sie in Spr 31,10ff. beschrieben ist, ausgewiesen. Das fromme Wesen und die Mildtätigkeit von Frau Gutel, die anscheinend ein hohes Alter erreichte, - nach Avot V, 26 könnte man aufgrund des Attributs "greis" mindestens 70 Jahre annehmen - sind eigens genannt. Als Gattin eines Leiters gehörte sie zum gesellschaflich führenden Kreis der Gemeinde.
Zl 7: ist nachträglich eingefügt.

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Stilmittel

Reim Endreim auf -jim in Zln 2-5.

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Beschreibung

Lage Planquadrate FI
Beschreibung Hochrechteckige Stele mit geschweiftem, eingezogenem Bogen und Eckakroterien. Buchstaben eingemeißelt. Im Bogenfeld das Wort ‎‏פה‏‎. Satztrenner: Rauten und Doppelrauten. Abkürzungszeichen: Häkchen.
Zustand 2006 Verwitterung leicht;

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Zur Familie

Gatte: Jizchak Reuwen, Sohn von Jaakow Schmuel Warburg (hha-2129)
Söhne: Schlomo, Sohn von Reuwen Warburg (Nr. hha-2635); Jizchak Selig ben Reuwen Warburg (Nr. hha-2242)
Töchter: Geltche, Tochter, von Reuwen Warburg (Nr. hha-2866); Hizel, Tochter, von Reuwen Warburg (Nr. hha-3115); Rechel, Tochter, von Reuwen Warburg (hha-4442)

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Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5561, CII 526; Datumsangabe: 18.12.1734 (22. Kislev 495)
shha (JG 73): -; zwischen dem 19. Cheschvan und dem 19. Schwat 495 gibt es keine Einträge.
Grunwald, S. 303, Nr. 4309

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Fotografien

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Bert Sommer

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2002-04-22
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2128
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2128
(last modified - 2013-07-04 15:32)

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