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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2069
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2069: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2069

Name


David ben Mosche Rheindorf [07.01.1731]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist geborgen
‎‏איש‏‎ ein Mann,
‎‏דעבד עבדותו בכול כוחו‏‎ der seinen Dienst verrichtete ›mit ganzer Kraft‹
‎‏וכצבי רץ נאמן לשלוחו‏‎ und ›wie ein Hirsch eilte er‹, ›treu dem, der ihn sandte‹,
‎‏דבריו רכים מושל ברוחו‏‎ 5 ›sanft seine Worte‹, ›beherrschend seinen Geist‹,
‎‏ה״ה שמש ונאמן הקהלה‏‎ es ist der Synagogendiener und Beglaubigter der Gemeinde,
‎‏כהר״ר דוד בן כ׳ משה ריינ‏‎ der geehrte Meister, Herr David, Sohn des geehrten Mosche Rheindorf,
‎‏דורף נפטר ונקבר יום א׳‏‎ verschieden und begraben Tag 1,
‎‏ער״ח שבט תצ״א תנצב״ה‏‎ Vorabend Neumond Schwat 491. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: nach Gen 31,6  Zl 4: Av 5,20 | Zl 4: Spr 25,13  Zl 5: nach Ijob 40,27 | Zl 5: Spr 16,32 u. Av 4,1

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Sonntag, 07.01.1731 ;
Eine durchdachte Zusammenstellung von anspielungsreichen Worten aus Bibel und rabbinischer Literatur bildet die Eulogie auf Herrn David Rheindorf, dessen Arbeit und Zuverlässigkeit als Synagogendiener und Beglaubigter der Gemeinde neben seinem ruhigen Wesen und seinem weisen und sanften Verhalten besonders hervorgehoben sind.
Zl 6: Zum Aufgabenbereich eines ‎‏נאמן‏‎ gehörte die Beglaubigung als Zeuge bei Vertragsabschlüssen.
Zl 7: Nachname zeilenübergreifend.

Stilmittel

Reim auf -cho in Zln 3-5.
Akrostichon in Zeilen 3-5: ‎‏דוד‏‎ David

Beschreibung

Lage Planquadrate FH
Beschreibung Rechteckige Stele mit eingezogenem Bogen und Eckakroterien. Rahmen gefast. Äußere Rahmenleiste scharriert. Im Bogenfeld zentriert untereinander die Abkürzung ‎‏פ״נ‏‎ und ‎‏איש.‏‎
Schrift erhaben

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4651, CII 537; 07.01.1731 (29. Tewet 491)
shha (JG 73), S. 61, Nr. 15; David Schammes, beigelegt links von Feiwesch Peine (Nr. hha-2070, CII 536).
Grunwald, S. 289, Nr. 3541; 29. Tewet 491

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 363

Fotografien

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Bert Sommer

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2002-04-21
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2069
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2069
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

 

Steinheim-Institut
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