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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2043
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2043: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2043
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Name

Rachel bat Jissachar Kohen [02.02.1733]          

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Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏רא[(ה)] עני [כי נפ]לה‏‎ ›Siehe mein Elend‹, ›den gefallen ist
‎‏עטר[(ת ר)]אש[(י ׃)] חיל‏‎ die Krone meines Hauptes,‹, Zittern
‎‏ורעדה [(אח)][ז]תני כ[י] נטל‏‎ und Beben ergriff mich, weil genommen wurde
‎‏מחמד [ע][(יני)] ׃ ל[ה]אי שופר׳‏‎ ›die Lust meiner Augen‹, ›diese Schönheit
‎‏דנש[(ים ב)]ל[(ע)] בע[פ]רא‏‎ 5 unter den Frauen, die vergangen ist im Staube‹
‎‏בנעור[(יה) ה״ה ה]אשה‏‎ in ihrer Jugend, es ist ›die züchtige
‎‏הצנועה [(והחסודה)] שהית׳‏‎ und fromme‹ Frau, welche ›die Krone
‎‏עטרת בעלה ה[מ]נוח ה״ה‏‎ ihres Gatten war,‹ des Seligen, des Vornehmen
‎‏הקצין כ״ה אברהם אפנהיי׳‏‎ und Einflußreichen, des geehrten Herrn Awraham Oppenheim,
‎‏ז״ל מרת רחל בת המנוח‏‎ 10 sein Andenken zum Segen, Frau Rachel, Tochter des Seligen,
‎‏הקצין המפורסם כהר״ר‏‎ des weitbekannten Einflußreichen, des geehrten Meisters, Herrn
‎‏יששכר כהן ז״ל שהלכה‏‎ Jissachar Kohen, sein Andenken zum Segen, ›welche hinging
‎‏לעולמה ביום שלא‏‎ in ihre Welt‹ am Tag, an dem nicht
‎‏נאמר בו כי טוב י״ז שבט‏‎ gesagt wurde "daß es gut war", dem 17. Schwat
‎‏תצ״ג לפ״ק ׃‏‎ 15 493 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 1: Klgl 3,1  Zl 1f: Klgl 5,16  Zl 4: 1 Kön 20,6 u. a.  Zl 4f: bBer 5b  Zl 6f: Vgl. Micha 6,8  Zl 7f: Spr 12,4  Zl 12f: Vgl. Koh 12,5

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Kommentar

Datierung Gestorben Montag, 02.02.1733
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal noch vollständig, doch bereits verwittert.
Zl 13b-14a: Im Schöpfungsbericht (Gen 1,1-2,4) sah Gott nach jedem Tag, "daß es gut war", was er geschaffen hatte. Am zweiten Tag fehlt diese Wendung jedoch, dafür erscheint sie am dritten Tag zweimal. Daher ist der zweite Tag der Woche (Montag) der Tag, an dem nicht gesagt wurde "daß es gut war", wohingegen der dritte Tag der Woche (Dienstag) der Tag ist, an dem zweimal gesagt wurde, "daß es gut war".
Zl 7: Die Kombination ‎‏חסד והצנוע‏‎ kommt auch im Talmud vor: bSuk 49b, bMak 24a.

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Stilmittel

Akrostichon in Zeilen 1-2, 4: ‎‏רחל‏‎ Rachel

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Beschreibung

Lage Planquadrate FH
Schrift erhaben
Symbol Blumen
Ornament gestalterische Verzierung
Zustand 2006 in situ; Verwitterung stark; Beschädigung schwer;

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Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4355, CII 548
shha (JG 73), S. 69, Nr. 1; Rachel G. Awraham Oppenheim, begraben neben der Gattin des Ber, Sohn des N.
Grunwald, S. 285, Nr. 3295

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Fotografien

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Bert Sommer

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2003-09-15
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2043
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2043
(last modified - 2014-07-02 16:51)

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