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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1996
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1996: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1996

Name


Tscherne bat Gerschon SeGaL ⚭ Jehoschua ben Sch. Ofen [09.06.1732]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשה‏‎ eine Frau
‎‏כשרה הגונה היקרה‏‎ von Tucht, eine würdige, die teure
‎‏וישרה הצנועה מרת‏‎ und aufrechte, die Züchtige, Frau
‎‏טשרנה בת כהר״ר‏‎ 5 Tscherne, Tochter des geehrten Meisters, Herrn
‎‏גרשון סג״ל ז״ל אשת‏‎ Gerschon SeGaL, sein Andenken zum Segen, Gattin des
‎‏כהר״ר יהושע ב״ר ש׳‏‎ geehrten Meisters, Herrn Jehoschua, Sohn des Herrn Sch.
‎‏אובן מתה ילדה ויולדת‏‎ Ofen, gestorben als junge Wöchnerin
‎‏ונקברת יו׳ ב׳ ט״ז סיון‏‎ und begraben Tag 2, 16. Sivan
‎‏תצ״ב לפ״ק תנצב״ה‏‎ 10 492 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 09.06.1732 ;
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal bereits in dem heutigem Zustand.
Zl 5: Laut Beider, Dictionary of Ashkenazic Given Names, S. 588, stammt der Name aus Tschechien und bedeutet schwarz. Er weist ihn mehrmals seit dem ausgehenden Mittelalter nach, insbesondere in Prag, aber auch in Wien, Krakau und in deutschen Gebieten. Salomo Birnbaum, Grammatik der Jiddischen Sprache, S. 179, führt den Namen Tscherne unter den häufigsten ostjüdischen Rufnamen.
Zl 7: Der Name des Schwiegervaters ist nur mit dem Anfangsbuchstaben angegeben; es kann nicht ausgeschrieben werden, weil nicht eindeutig zu bestimmen.
Zl 8: Ofen ist ein anderer Name für Buda, dem älteren Teil von Budapest.

Stilmittel

Reim auf -rah in Zln 2,3.

Beschreibung

Lage Planquadrate FH
Schrift vertieft
Zustand 2006 non in situ, liegend; Verwitterung leicht; Beschädigung schwer;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4318, CII 513 (Ofen Taschdane [statt Tscharne] Frau Josua David geb. Levi)
shha (JG 73), S. 68, Nr. 1; die Wöchnerin, Gattin des Jehoschua Ofen, beigelegt links der Wöchnerin, der Gattin des Simle aus Mainz.
Grunwald, S. 284, Nr. 3261; wie Grabbuch

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2002-05-09
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1996
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1996
(letzte Änderungen - 2013-03-17 20:15)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-1996
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