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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1827
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1827: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1827

Name

Schmuel ben Josef H(eil)b(ut) [27.08.1764]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏הישיש החסיד סיני‏‎ der Greise, Fromme, ›Vielwisser
‎‏ועוה״ר שפוט מורה‏‎ und Scharfsinniger‹, Richter, Lehrer,
‎‏ודאין את ישראל הרביץ‏‎ und er richtete Israel, ›lehrte
‎‏תורה [ל]רבים ה[דיי]ן מוה״ר‏‎ 5 Viele Tora‹, der Rabbinatsassessor, unseres Lehrers und Meisters, Herrn
‎‏שמואל בן כ׳ יוסף ה״ב‏‎ Schmuel, Sohn des geehrten Josef H(eil)b(ut),
‎‏נפטר ונקבר יום ב׳‏‎ verschieden und begraben Tag 2,
‎‏ער״ח אלול תקך״ד לפ״ק‏‎ Vorabend des Neumonds Elul 524 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2f: Vgl. bBer 64a  Zl 4f: Vgl. bMeg 29b u. ö.

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 27.08.1764 ;
Zln 2/3: Zu bBer 64a: Wörtlich: Sinai und Berge Versetzer, ersteres von R. Josef gesagt, der viel gelernt hat und der die im Sinai gegebene Lehre gut kannte. Letzteres von Rabba, dem Scharfsinnigen.
Zl 4a: ‎‏דאין‏‎ Aramäisch für richten, vgl. bSan 93b, s. auch 1Sam 7,15-16: "... und Schmuel richtete Israel all die Tage seines Lebens", womit auf den Namen angespielt wird.
Zl 5: ergänzt nach histor. Foto.
Zl 6: ‎‏ה״ב‏‎ mit Heilbut nach Grunwald aufgelöst.

Stilmittel

Akrostichon in Zeilen 3-5: ‎‏שמואל‏‎ Schmuel

Beschreibung

Lage Planquadrate FF
Zustand 2006 Das Grabmal wurde in mehrere Teile zerbrochen und wieder zusammengesetzt;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 2368, N 2981
shha (JG 73), S. 258, Nr. 14; der betagte, der Toragelehrte, der Rabbinatsassessor, R. Schmuel Heilbut, beigelegt links der reservierten Grabstelle für den Kassenverwalter Hirz, Sohn des Vorstehers David Rintel (Nr. hha-1828, N 2980), und seine Gattin bittet um eine reservierten Grabstelle.
Duckesz, Chachme AHW, S. 37, Nr. 45 (H) und S. 13 (D)
Grunwald, S. 261, Nr. 1853

Wittkower, J.S.: Agudat perachim, Altona: 1880, S. 286, Nr. 7: (Inschrift abgedruckt)

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-17
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

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