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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1474
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1474: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1474

Name

Halchen bat Uri Feiwesch [20.11.1700]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פה‏‎ Hier -
‎‏האלכי זו נתעלמה ועלה‏‎ ›diese Halche, sie ging und entschwand‹ und stieg auf
‎‏משאול ברמה ׃ אל מקום‏‎ aus der Hölle zur Höhe, zu dem Ort,
‎‏אשר היה אהלה שמה ׃‏‎ ›wo sich ihr Zelt befand,‹
‎‏לארץ נפלה שושנה‏‎ 5 zu Boden fiel die Rose
‎‏בהדרה ׃ כל הכבוד ניטל‏‎ in ihrer Pracht, alle Herrlichkeit wurde genommen
‎‏ונשת[י.. מ] רה׃ יצאה‏‎ ... Bitternis, sie verließ
‎‏מהדר [גאו]ונה ומחדרה‏‎ ›den Glanz ihrer Hoheit‹ und ihre Stube
‎‏[נעלמה] מעין כל חי‏‎ › und entschwand den Augen aller Lebenden
‎‏ונסתרה ׃ האשה הצנו׳‏‎ 10 und verbarg sich,‹ die züchtige Frau,
‎‏מ׳ האלכין בת ר׳ אורי‏‎ Frau Halchen, Tochter des Herrn Uri
‎‏פייבש נפטרת ביום‏‎ Feiwesch, verschieden am Tag
‎‏ד׳ ך׳ כסלו ת[ס״א לפ״ק]‏‎ 5, 20. Kislev 461 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה א׳ [ס׳]‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens, Amen, Sela

 

 Zl 2: Vgl. bPes 66a  Zl 4: Gen 13,3  Zl 8: Jes 2,10.19.21  Zl 9f: Vgl. Ijob 28,21

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 20.11.1700
in Verbindung mit der Inschrift kann es sich auch um ein Namenssymbol für eventuell den zweiten Namen der Verstorbenen (Schoschana) handeln
Zl 2: (dort: ‎‏הלכה זו נתעלמה‏‎), hier ist daher nicht nur der Name Halche, sondern auch das fast gleich klingende ‎‏הלכה‏‎ / sie ging zu lesen, was die Übersetzung zu berücksichtigen sucht.

Stilmittel

Reim auf -a in Zln 2-10 (auf - ma in Zln 2-4, auf - ra in Zln 5-10).
Akrostichon HALChE in Zl 2 und in Zln 2,3,5,6,7; Siehe Kommentar zu Zeile 2.

Beschreibung

Lage Planquadrate EN
Schrift vertieft
Symbol geknickte Blume
Ornament florale Verzierung, insbesondere Palmetten
Zustand 2006 non in situ, liegend; Verwitterung stark; Beschädigung schwer;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2008/2009: 1. Liegendes Grabmal, mehrfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufsgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4461, S 1224
shha (JG 73): -
Grunwald, S. 287, Nr. 3383

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-16
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

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2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1474
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1474
(last modified - 2013-07-25 12:15)

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Inschriften des Jahres 1700

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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