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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1462
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1462: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1462

Name

Bella bat Natan ⚭ Löb Staden [26.08.1704]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏אשה אשר לב‏‎ eine Frau, auf deren Weisheit ›das Herz
‎‏בעלה בטח בחכמתה ׃‏‎ ihres Gatten vertraute‹,
‎‏ידה בכל אין כמתה ׃‏‎ ›ihre Hand in Allem‹, es hat ihresgleichen nicht,
‎‏לשמה כבוד וגדולה ׃‏‎ 5 ihr Name hatte Ehre und Größe,
‎‏הדרת בנים שמחתה ׃‏‎ die Zierde der Kinder war ihre Freude,
‎‏זכתה שתדין ביתה ׃‏‎ ihr war es vergönnt, ›ihr Haus ("Staden") zu verwalten‹,
‎‏הישישה מרת בילה ׃‏‎ die Greise, Frau Bella,
‎‏בת הר״ר נתן מעלריך‏‎ Tochter des Meisters, Herrn Natan aus Ellrich,
‎‏זצ״ל אשת האלוף פ״ו כ׳‏‎ 10 das Andenken des Gerechten zum Segen, Gattin des Vornehmen, des Vorstehers und Leiters, des geehrten
‎‏ליב שטאדן ז״ל נפטרה‏‎ Löb Staden, sein Andenken zum Segen, verschieden
‎‏יום ג׳ ך״ו מנחם ונקברה‏‎ Tag 3, 26. Menachem und begraben
‎‏יום ד׳ ך״ז בו תס״ד לפ״ק‏‎ Tag 4, 27. desselben 464 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2f: Spr 31,11  Zl 4: nach Gen 16,12  Zl 7: Sech 3,7

Kommentar

Datierung Gestorben Dienstag, 26.08.1704 ; begraben am nächsten Tag
Zl 4a: Dort negativ ("Seine Hand gegen alle und die Hand aller gegen ihn"), hier positiv gemeint im Sinne von "einem jeden reichte sie ihre Hand", "alle unterstützte sie", "sie half, wo sie nur konnte".
Zl 7: Wortspiel mit dem Namen "Staden" (Möglicherweise auch Anspielung darauf, daß die früh verwitwete Frau nicht erneut heiratete, sondern selbständig blieb).

Stilmittel

Reim auf -atah und -lah in Zln 3-8 (den Namen einschließend), Reimform aabaab.
Akrostichon in Zeilen 3-6: ‎‏בילה‏‎ Bella

Beschreibung

Lage Planquadrate EN
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung, insbesondere aufgespannter Mantel
Zustand 2006 in situ; Beschädigung leicht;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2008/2009: 1. Geneigt stehendes Grabmal standsicher versetzt, lotrecht ausgerichtet; 2. Antragung mit Restaurierungsmörtel aus restauratorischen Gründen; 3. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Zur Familie

Mutter: Mate bat Jaakow, Gattin des Nathan aus Ellrich (Nr. hha-2532)
Gatte: Josef Jehuda B. Natan (Nr. hha-3332)
Sohn: Awraham Binjamin Wolf(Nr. hha-1189)
Töchter: Glückel, gest. 1724 in Metz; Riwka G. Schmuel SeGaL Bonn (Nr. hha-1190); Mate G. Elijahu Wiener SeGaL (Nr. hha-1408)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5393, S 1273
Grunwald, S. 299, Nr. 4046

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 237

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-16
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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