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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1396
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1396: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1396

Name

Schlomo ben Jehuda [03.02.1814]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏זאת מצבת מורינו הרב שלמה‏‎ Dies ist die Stele unseres Lehrers, des Meisters Schlomo,
‎‏בן יהוד׳ מסאמטר [ה]י׳ לנו לדין‏‎ Sohn des Jehuda aus Samter, uns war er ein Richter,
‎‏בתושי׳ התגלע הנביע כמעין‏‎ in (seiner) Verständigkeit ward er erkannt, sprudelte wie eine Quelle,
‎‏אליו נהרו להבין צדק ומשפט‏‎ zu ihm strömten sie, um zu verstehen Gerechtigkeit und Recht,
‎‏ויגוע וימת יום ה׳ בחדש שבט‏‎ 5 und er schied hin und starb Tag 5 im Monat Schwat,
‎‏ונקבר עש״ק ד״י שבט‏‎ und wurde begraben (am) Rüsttag des heiligen Schabbat, 14. Schwat
‎‏כי הולך האדם אל בית עולמו לפ״ק‏‎ "Denn Der Mensch Geht In Sein Ewiges Haus" (574) der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Donnerstag, 03.02.1814 ; begraben 1 T.
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal noch vollständig und in situ.
Zl 3a: Spr 18,1.
Zl 4b: Vgl. Spr 2,9.
Zl 5a: Gen 25,8 und 25,17.
Zl 6: Die Buchstaben der Monatstagangabe wurden umgedreht und erhalten so die zusätzliche Bedeutung "genug".
Zl 7: Koh 12,5.

Stilmittel

Reim auf -jan in Zln 2-3, auf -at in Zln 4-5.
Chronogramm in Zl 7 nach Koh 12,5.

Beschreibung

Lage Planquadrate EN
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ, liegend, zerbrochen; Verwitterung stark; Beschädigung schwer;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2012: 1. Liegendes Grabmal, mehrfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4986, S 1424
sha (JG 75), S. 12, Nr. 2; R. Schlomo, Sohn des Jehuda, genannt Leibesch (‎‏ליבש‏‎), gestorben in Altona, beigelegt rechts von R. Simcha Goldzieher (Nr. hha-1395, S 1425), Mitglied der Chewra Kaddischa der Totengräber; Deutsch: Salomon Santer, Accessor beym Jüdischen Gericht zu Altona.
Duckesz, Chachme AHW, S. 102f., Nr. 92 (H) und S. 35f. (D)
Grunwald: -

Wittkower, J.S.: Agudat perachim, Altona: 1880, S. 296, Nr. 25: (Inschrift abgedruckt)

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-10-05
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

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2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1396
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1396
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

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Inschriften des Jahres 1814

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Steinheim-Institut
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