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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1310
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1310: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1310

Name

Mate bat Jaakow Mosche Heilbut ⚭ Chajim Kleve [09.02.1707]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏כאשר באה קצה המטה‏‎ Als gekommen war ihr Ende ...,
‎‏נהפך המטה ׃ האשה‏‎ ›verkehrte sich der Stab‹, (für) die Frau,
‎‏הגבירה מרת מאטה ׃‏‎ die Herrin, Frau Mate,
‎‏לזכיותיה הביטה ׃ וכלפי׳‏‎ betrachte ihre Verdienste, laß für sie
‎‏חסד יטה ׃ היא בת אלוף‏‎ 5 Milde walten, sie, Tochter eines Vornehmen,
‎‏כמר יעקב משה היילבוט‏‎ des geehrte Herrn Jaakow Mosche Heilbut,
‎‏אשת פ״ו המפורסם‏‎ Gattin des Vorstehers und Leiters, des weitbekannten
‎‏הר״ר חיים קליף זצלה״ה‏‎ des Meisters, Herrn Chajim Kleve, das Andenken des Gerechten zum Segen für das Leben in der künftigen Welt,
‎‏הלכה לעולמה הארוך‏‎ ›sie ging hin in ihre Welt‹, die des langen
‎‏החיים ׃ ביום ד׳ ז׳ אדר‏‎ 10 Lebens am Tag 4, 7. des ersten
‎‏ראשון שנת תס״ז שיש‏‎ Adar des Jahres 467 in dem es
‎‏בו אדר פעמים ׃ כתוב‏‎ (den Monat) Adar zweimal gibt, schreib
‎‏עליה תיו חיים ׃‏‎ über sie ein Zeichen des Lebens,
‎‏ל[החיותה ליומי]ם ׃‏‎ das sie belebt wird am (Ende) der Tage.
‎‏תנצב״ה‏‎ 15 Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Nach Ex 7,15  Zl 9: Koh 12,5

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 09.02.1707
Zl 1: Bedeutung unklar; es mag eine Umschreibung des Todes gemeint sein, vgl. z.B. Jer 51,13, aber auch "das Ende des Stabes", (1Sam 14,27), das eine "leichte Berührung" meint, oder auch "wankenden (Fußes)", z.B. in Ps 94,18.

Stilmittel

Reim auf -ata in Zln. 1-5 (den Namen einschließend) und auf -ajim in Zln 10, 12-15 (darunter in Zln 10,13,15 auf Chajim, dem Namen ihres Gatten, das auch "Leben" bedeutet).

Beschreibung

Lage Planquadrate EM
Schrift erhaben
Symbol geknickte Blume; Leuchter
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung, insbesondere aufgespannter Mantel
Zustand 2006 non in situ; Verwitterung mittel; Beschädigung schwer;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2012: 1. Verankerung + Klebung + Verfugung der einzelnen Grabteile; 4. Reinigung mit Wasserdampf. (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3107, S 1284
shha (JG 73): -
Grunwald, S. 268, Nr. 2312

Fotografien

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Bert Sommer

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2003-09-14
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

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2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1310
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1310
(letzte Änderungen - 2013-07-27 09:35)

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Inschriften des Jahres 1707

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Steinheim-Institut
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