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Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1266
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1266: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1266

Name

Mosche ben Süskind Rothenburg [11.01.1712]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[קבורת]‏‎ Grabstätte
‎‏[משה רבנא ׃ חריף ודרשנא ׃]‏‎ unseres Lehrers Mosche, ein Scharfsinniger, ein Prediger,
‎‏[שתרתו אמנא ׃ עבד כדינא ׃]‏‎ ›SEINE Lehre war sein Kunsthandwerk‹, sein Dienst rechtens,
‎‏[הנודע לנא ׃ ובכל מדינא ׃]‏‎ bei uns wohlbekannt, und auch in jedem Land,
‎‏[יחיד בדרנא ׃ רבן דגלנא ׃]‏‎ 5 einzigartig in unserer Zeit, Rabbiner des Exils,
‎‏[זה אמנא ׃ גבורתו ידענא ׃]‏‎ das (ist) unser Volk; wir kannten sein Heldentum,
‎‏[הגאון הגדול ׃ אב״ד ור״מ מ״ו]‏‎ des großen überragenden Gelehrten, des Vorsitzenden der Gerichtsbarkeit und Lehrhausleiter, ...
‎‏[מהור״ר משה ב׳ הגאון מוהר״ר]‏‎ unser Lehrer, der Meister, Herr Mosche, Sohn des überragenden Gelehrten, unseres Lehrers und Meisters, Herrn
‎‏[זיסקינד רוטנבורג יי״א הלך]‏‎ Süskind Rothenburg, ... ›er ging hin
‎‏[לעולמו ליל ב׳ ונקבר יום ג׳ ד׳]‏‎ 10 in seine Welt‹ in der Nacht 2, und wurde begraben Tag 3, 4.
‎‏[שבט תע״ב לפ״ק תנצב״ה]‏‎ Schwat 472 der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: nach bBer 16b  Zl 9f: Koh 12,5

Kommentar

Datierung Gestorben Montagabend, 11.01.1712 ; begraben am nächsten Tag
Vom Grabmal des Rabbiners Meir Rothenburg ist nur ein schriftloser Stumpf geblieben, das mit Hilfe der historische Aufnahme des daneben stehenden Grabmals (Nr. hha-1267) und dem heutigen Friedhofsplan identifiziert werden konnte.
R. Mosche Rothenburg verfaßte Responsen, die im Responsen Band seines Vaters R. Mordechai Süskind Rothenburg (ab Nr. 25) veröffentlicht wurden. Sie wurden laut Duckesz gedruckt 456 (1695/96) in Hamburg, 1705/06 in Amsterdam und ein weiteres mal 1705/06. Er verfaßte auch chidusche tora (Novellaen zur Tora) und deraschot al hatora (Predigten zur Tora).
Zl 2: Anspielung auf den größten Propheten, der allgemein Mosche Rabenu, unser Lehrer Mosche genannt wird.

Stilmittel

Reim auf -na in Zln 2-6.
Akrostichon in Zeilen 2-4: ‎‏משה‏‎ Mosche

Beschreibung

Lage Planquadrate EM
Schrift erhaben
Ornament florale Verzierung

Zur Familie

Sohn: Löb (Nr. hha-1281)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4882, S 1391
shha (JG 73): -
Duckesz, Iwoh Lemoschaw, S. 18-21 (H) und IX (D)
Grunwald, S. 292, Nr. 3704

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 337

Wittkower, J.S.: Agudat perachim, Altona: 1880, S. 284, Nr. 2: (Inschrift abgedruckt)

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-12
schriftlos

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1266 ################################################################################ ######## PROGRAMMABBRUCH: def???: no more variables available ######## ################################################################################