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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1249
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1249: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1249

Name


Tamar ⚭ Refael Hakohen [24.05.1805]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏הרבנית הצדיקת מ׳‏‎ die Rabbinersgattin, die Wohltätige, Frau
‎‏תמר זצ״ל אלמנות‏‎ Tamar, das Andenken der Gerechten zum Segen, Witwe des
‎‏הג״ה ח״ה נ״ר מו״ה רפאל‏‎ überragend großen Gelehrten, des wahren Frommen, Leuchte (Israels), unseres Lehrers und Meisters, Herrn Refael
‎‏הכהן זצ״ל אב״ד בג׳ ק״ק‏‎ 5 Hakohen, das Andenken des Gerechten zum Segen, Vorsitzender der Gerichtsbarkeit der drei heiligen Gemeinden
‎‏אה״ו אשר שרתה‏‎ Altona, Hamburg, Wandsbek, welche ihm
‎‏אותה בקדש ס״ח שנה‏‎ in Heiligkeit 68 Jahre lang diente,
‎‏והחזיקה את ידו‏‎ und seine Hand stützte
‎‏לתורה ולתעודה‏‎ zu Toralehre und Zeugnis,
‎‏מתה בש״ט יו׳ ו׳ ך״ה‏‎ 10 gestorben ›mit gutem Namen‹ Tag 6, 25.
‎‏[א]ייר תקס״ה‏‎ Ijar 565.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 10: bBer 17a

Kommentar

Datierung Gestorben Freitag 24.05.1805 ; begraben am übernächsten Tag; Begräbnistag nach shha.
Duckesz (1825) und Grunwald (1808) datieren falsch.
Zl 4: bei Duckesz: ‎‏הרה״ג ה״ה‏‎

Beschreibung

Maße 0,850 x 0,440 x 0,130 m
Material Sandstein
Lage Planquadrate EL
Schrift erhaben
Zustand 2006 in situ; Beschädigung leicht in zwei Teile zerbrochen und wieder zusammengesetzt;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2005: 1. Verankerung der Grabteile und Klebung; 2. Ausrichtung + standsichere Versetzung; 3. Reinigungsmaßnahmen an den Bruchstellen / Wasserdampf. (ausgeführt durch Fa. M. Kulmer)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 670, S 1409
shha (JG 73), S. 499, Nr. 18; die Rabbinergattin, weitbekannt in Frömmigkeit und Wohltätigkeit, deren Gatte in den Toren bekannt war, die ihm Gutes vergalt alle Tage ihres Lebens, und die ihre Lenden mit Kraft gürtete für den Dienst des Schöpfers; wie ihr Name, so war sie; es ist die Rabbinergattin Tamar, Gattin unseres Herrn, unseres Lehrers und unseres Meisters, des weitbekannten Frommen, Rabbiner all derer, die im Exil sind, unser Lehrer, der Meister, Herr Refael Hakohen, beigelegt links von ihrem Gatten (Nr. hha-1250, S 1408), des genannten Rabbiners und überragenden Gelehrten.
Duckesz, IWOH, S. 71 (H)
Grunwald, S. 240, Nr. 617 (gest. 568)

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 350

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-15
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
1942-1944

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1249
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1249
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-1249
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