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Hamburg-Altona, Königstraße 6033 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1065
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1065: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1065

Name

Josef ben Jokew Lübke [11.01.1858]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏ויעל יוסף בן יעקב איש תמים‏‎ Und hinaufgestiegen ist Josef, Sohn des ›Jaakow, ein lauterer Mann‹,
‎‏מן הבור הזה לנאות חיי עולמים,‏‎ aus dieser Grube zu den Auen des ewigen Lebens,
‎‏כ׳ יוסף ב״ר יאקב ליבקא ז״ל‏‎ der geehrte Josef, Sohn des Herrn Jokew Lübke, sein Andenken zum Segen,
‎‏נולד ט׳ אדר תקנ״ט לפ״ק‏‎ geboren 9. Adar 559 der kleinen Zählung,
‎‏נפטר בליל ב׳ כ״ה טבת ונקבר‏‎ 5 verschieden in der Nacht 2, 25. Tewet und begraben
‎‏ביום ג׳ כ״ו בו, שנת תרי״ח‏‎ am Tag 3, 26. desselben des Jahres 618.
‎‏תנצב״ה ‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
Hier ruhet
Joseph Jacob
Lübke 10
geb. d. 9. Adar 5559,
gest. d. [2]5. Thebet 5618.
Schon deckt Erde deine kalten Glieder
Befreit deinen Geist von irdischer Noth
Gatte, Vater, Jenseits sehen wir uns wieder, 15
Ein Traum ist das Leben, Wahrheit der Tod.

 

 Zl 1: Gen 25,27

Kommentar

Datierung Geboren Donnerstag, 14.02.1799; gestorben Montagabend, 11.01.1858 ; begraben am nächsten Tag; Das Geburtsjahr 5559 war ein Schaltjahr, die Umrechnung hier erfolgte für den ersten Adar.
Grabstelle laut Grabbuch CI, 166, auf dem histor. Foto steht jedoch mit Kreide CI, 167 geschrieben.
Zln 1/2: Anspielungen, die zum Teil für Sohn und Vater gelten können, zumal auch biblisch Josef der Sohn Jaakows war. Vgl. Gen 37,18, dort wurde Josef nach dem Verkauf an die Ismaeliten aus der Grube gezogen, und damit war, anders als hier, sein irdisches Leben nicht beendet. "Hinausgezogen" war auch Josef, um seinen Vater bei dessen Vätern in Hebron zu begraben (Gen 50,7). "Ein lauterer Mann" kann sich sowohl auf den Sohn als auch auf den Vater beziehen, bei letzterem erinnert der Vers an Gen 25,27. "Auen", "Weiden", siehe z. B. Ps 83,13.

Stilmittel

Reim auf -mim in Zln 1,2.

Beschreibung

Lage Planquadrate EH
Schrift vertieft (VS; RS: Deutsch)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3716, CI 166
JG 230b, 999 (3); Josef, Sohn von [Jaakow] Lübke, gestorben in der Nacht 3, 25. Tewet (nachts 12 Uhr), begraben am Tag 3, 26. desselben, rechts des betagten Elchanan, Sohn von Josef Kohen (CI 167).
Grunwald: -

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-09-24
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2002-06-03
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Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1065
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1065
(letzte Änderungen - 2013-02-17 19:33)

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