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Hamburg-Altona, Königstraße 5996 inscriptions (1621-1871)

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Name

Gutel bat Juspa Kohen ∞ Natan L(eudes)d(orf) [22.09.1796]          

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Edition und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist begraben
‎‏[גמול] חסדה אשר גמלה‏‎ [...] der Milde, die sie erwies,
‎‏[וזה] שכרה מכל עמלה‏‎ [und dies sei] ihr Lohn für all ihre Mühe
‎‏טובותיה אשר בחייה פעלה‏‎ das Gute, das sie in ihrem Leben tat,
‎‏יפנו מקומה ויקדמו למולה‏‎ 5 möge ihr den Platz frei machen und ihr entgegen kommen,
‎‏להוליך ולהושיב נשמתה‏‎ ihre Seele zu führen und, dass sie Oben
‎‏למעלה ׃ ובמנוחה תנוח גופה‏‎ wohnt, und in Ruhe möge ihr Leib ruhen,
‎‏אשר פה טמונה א״ח הכשרה‏‎ der hier geborgen ist, die tüchtige Gattin, die Tugendhafte,
‎‏והצנועה והחסודה מ׳ גוטיל‏‎ Züchtige und Anmutsvolle, Frau Gutel
‎‏בת הקצין כ״ה יוזפא כהן ז״ל‏‎ 10 Tochter des Einflußreichen, des geehrten Herrn Juspa Kohen, sein Andenken zum Segen,
‎‏אשת הקצין המפורסם הג״ץ כ״ה‏‎ Gattin des weitbekannten Einflußreichen, des Almosenverwalters, des geehrten Herrn
‎‏נתן ל״ד ז״ל נפטרת בשם טוב‏‎ Natan L(eudes)d(orf), sein Andenken zum Segen, verschieden ›mit gutem Namen‹
‎‏אור ליום ה׳ ונקברת למחרתו‏‎ zu Beginn des Tages 5 und begraben am Tag darauf,
‎‏עש״ק ך׳ אלול תקנ״ו לפ״ק‏‎ Rüsttag des heiligen Schabbat, 20. Elul 556 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ 15 Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 12: bBer 17a

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Kommentar

Datierung Gestorben Donnerstag, 22.09.1796 ; begraben am nächsten Tag


Zl 2: Vgl. Koh 4,9.
Zln 6b/7a: Gemeint ist ‎‏להושיב‏‎ in der Bedeutung wohnen, anzusiedeln, wie z.B. in 2Chr 8,2 und weniger in der Hauptbedeutung setzen.
Zl 5a: Vgl. bEr 85b.
Zl 12: Mit Leudesdorf nach Grabbuch und Grunwald aufgelöst.

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Stilmittel


Reim auf -lah in Zln 2-5.
Akrostichon in Zeilen 2-6: ‎‏גוטיל‏‎ Gutel

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Beschreibung


Lage Planquadrate AH
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung mittel in zwei Teile zerbrochen, die obere rechte Ecke fehlt;

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Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3422, CI 2840


shha (JG 73), S. 452, Nr. 8; Gutel, Tochter von Juspa Kohen, gestorben in Altona, beigelegt links von ihrem Gatten, dem Almosenverwalter, dem geehrten Herrn Natan L(eudes)d(orf) (Nr. hha-0184, CI 2839).
Grunwald, S. 272, Nr. 2521

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Fotografien

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Bert Sommer, Steinheim-Institut

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2001-05-14
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-106
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-106
(last modified - 2013-04-14 08:23)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (27964 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1796

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2014-09-28
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