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Hamburg-Altona, Königstraße 6033 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-634
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-634: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-634

Name

Mirjam bat Mordechai Knorr ⚭ Lipman Beit [09.12.1782]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏הצנוע׳ אשת חיל עטרת בעלה‏‎ die Züchtige, ›tüchtige Gattin, Krone ihres Gatten‹,
‎‏מהור״ר ליפמן בייט בעלה ויהלל׳‏‎ unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Lipman Beit, ihr Gatte und er preiset sie,
‎‏ותקח מרים את הטו״ב בידה‏‎ da nahm Mirjam das Gute in ihre Hand,
‎‏ידי׳ שלחה בכו״ש׳ תתפאר במעשה ידה‏‎ 5 ihre Hände streckte sie aus in Tüchtigkeit, gerühmt ob ihrem Hand Werk,
‎‏בת מי את בת טובי׳ כל כבודה‏‎ wessen Tochter bist du, Tochter von Guten, das ist ihre ganze Herrlichkeit,
‎‏בת הר״ר מרדכי קנאר הדרה והודה‏‎ Tochter des Meisters, Herrn Mordechai Knorr, ...
‎‏ותמת ש״ם מרים ותקבר ש״ם‏‎ und Mirjam starb dort, und begraben wurde sie dort mit gutem
‎‏טוב בכבודה בארבע לירח טבת‏‎ Namen in Ehre am vierten des Mondes Tewet
‎‏ומתה החסידה לפ״ק‏‎ 10 Und Es Starb Die Fromme der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Spr 12,4

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 09.12.1782 ;
Zl 4: Vgl. Ex 15,20; dort ist es die Pauke bzw. die heute sogenannte Mirjampauke die die Prophetin in ihre Hand nahm, um dem Ewigen für die Erretung Israels am Roten Meer zu danken, womit auf den Namen der Verstorbenen angespielt wird. Hier ist "Pauke" durch "das Gute" ersetzt, weshalb es markiert wurde, insbesondere auch deshalb, weil sich beide Worte in ihrer Aussprache stark ähneln.
Zl 5a: Vgl. Spr 31,19; wiederum ist ein Wort in seiner Schreibweise leicht verändert um dem Satz eine andere Bedeutung zu geben, eine Veränderung auf die eine Markierung hindeutet.
Zl 7: Num 20,1; dort von der Schwester Moses gesagt, womit wiederum auf den Namen angespielt wird. Die Markierung jeweils über ‎‏שם‏‎ dort ..... evtl. weil andere Bedeutung?

Stilmittel

Reim auf -lah in Zln 2/3 und auf -dah in Zln 4-7 und 9/10, das Chronogramm mit Todesjahr einschließend.
Chronogramm in Zl 10, die Addition der Buchstabenwerte ergibt das Todesjahr 543.

Beschreibung

Lage Planquadrate CN
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung leicht (der Stein ist im Bereich des Sockels in drei Teile zerbrochen);

Zur Familie

Gatte: R. Lipman Beit (Nr. hha-0806)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 256, O 1545 (Beith Mirjam Frau Liepmann geb. Mordochai Knor)
shha (JG 73), S. 374, Nr. 14; Mirjam, Tochter des Leiters, des geehrten Meisters, Herrn Mordechai Knorr, Gattin unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Lipman, Sohn des Almosenverwalters, des geehrten Meisters, Herrn Salman Beit, gestorben in Hamburg beigelegt links von Josef Plaut (Nr. hha-3077, O 1543) und dazwischen eine reservierte Grabstelle.
Grunwald, S. 232, Nr. 202; Beit Mirjam, Fr. Liebmann gb. Mord. Knorr

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-04-25
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-634
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-634
(letzte Änderungen - 2014-08-06 07:14)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-634
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