logo epidat: epigraphische Datenbank

Hamburg-Altona, Königstraße 6023 inscriptions (1621-1871)

information   inscriptions   map   sources   indices   site plan Download
Inv.-Nr.:
year:
    «    [2543/6023]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-148
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-148: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-148

Name

Rechel bat Meir KaZ ⚭ Feiwelmann ben Mosche [13.10.1787]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשה חכמת לב‏‎ eine herzensweise Frau,
‎‏יראת ה׳ אוצרה‏‎ die Ehrfurcht des Ewigen war ihr Schatz,
‎‏ראתה מנוחה‏‎ sie sah die Ruhestatt,
‎‏והושכבה בורה‏‎ 5 und ward gelegt in die Grube
‎‏עוד ימי ביכורה‏‎ noch in den Tagen ihrer Erstreife,
‎‏כל שומעים נאנאחים (!)‏‎ alle, die dies hörten seufzten,
‎‏יען פרשה כפה‏‎ weil sie ihre Hand reichte
‎‏לכל שאול ללחם‏‎ jedem, der um Brot bat,
‎‏רעכיל בת מו״ה מאיר‏‎ 10 Rechel, Tochter unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Meir
‎‏כ״ץ ז״ל אשת כ׳ פייבלמן‏‎ KaZ, sein Andenken zum Segen, Gattin des geehrten Feiwelmann,
‎‏בן משה נפטר׳ ונקבר׳‏‎ Sohn des Mosche, verschieden und begraben
‎‏ב׳ דר״ח מרחשון תק‏‎ 2. Neumondstag Marcheschvan 5-
‎‏מ״ח לפ״ק תנצב״ה‏‎ 48 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
‎‏רעכיל‏‎ 15 Rechel

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Samstag, 13.10.1787 ;
Zl 2: Ex 35,25; einziges Vorkommen des Ausdrucks in der Bibel in seiner femininen Form, die übrigen, z.B. Ex 35,10, sind maskulin.
Zl 3: Jes 33,6.
Zl 4: Gen 49,15; im Jakobssegen von Issachar gesagt.
Zl 5: Der hier verwendete Ausdruck kommt in der Bibel nicht vor, er mag eine "komprimierte Form" von Ez 32,29 sein.
Zl 6: Vgl. Num 28,26; dort der Tag der Erstreife selbst, hier die Tage, die Zeit der Erstreife.
Zl 8: Spr 31,20.
Zl 9: Vgl. Klgl 4,4.
Zln 12/13: Laut Inschrift wurde Rechel am Schabbat begraben, was sehr ungewöhlich wäre. Aus dem shha geht jedoch hervor, dass der Begräbnistag der Tag darauf, Sonntag, war.

Stilmittel

Reim auf -rah in Zln 3,5/6 und auf -a(e)chem in Zln 7, 9.
Akrostichon in Zeilen 4, 6-9: ‎‏רעכיל‏‎ Rechel

Beschreibung

Lage Planquadrate AH
Schrift erhaben (VS); vertieft (RS)
Zustand 2006 non in situ;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 4130, O 1937
shha (JG 73), S. 404, Nr. 3; Rechel, Tochter des R. Kohen, gestorben in Altona, beigelegt links von Fradche, Gattin von Reuwen Goldsticker?
Grunwald, S. 282, Nr. 3097; dort mit Todesjahr 545

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2001-05-02
recto
heutiges Foto
2002-05-24
verso

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
top of the page

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-148
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-148
(last modified - 2013-03-17 20:15)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1787

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-148
letztes update: | licensed under a Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis