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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-123
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-123: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-123

Name

Meir Aharon Hakohen ben Wolf Kohen [11.01.1796]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏מרה נהר תאני ואני׳ ׃‏‎ Bitternis floß, Wimmern und Wehruf,
‎‏איל אפרת הלך אל אדמה ׃‏‎ der Mächtige aus Efrat ging hin zur Erde,
‎‏ידו הי׳ פתוחה לעני ועני׳ ׃‏‎ seine Hand war geöffnet dem Armen und der Armen,
‎‏רב ברכות מה אעיד ואדמ׳ ׃‏‎ 5 reich an Segen, was soll ich bezeugen und wem (ihn) ähnlich finden,
‎‏ה״ה איש ישר וכשר ג״ץ‏‎ es ist ein aufrechter und tugendhafter Mann, der Almosenverwalter,
‎‏כ״ה מאיר אהרן הכהן בן‏‎ der geehrte Herr Meir Aharon Hakohen, Sohn
‎‏ה״ה כ״ה וואלף כהן יצאתה‏‎ des geehrten Herrn Wolf Kohen, es ging aus
‎‏נשמתו בטהרה אור ליום ב׳‏‎ seine Seele in Reinheit mit Beginn des Tages 2,
‎‏ר״ח שבט תקנ״ו לפ״ק‏‎ 10 Neumond Schwat 556 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 11.01.1796 ;
Der Eintrag sowie die dazugehörige Grabnummer (C I 2819) fehlen im Grabbuch und deshalb auch bei Grunwald. Die Grabstelle konnte mit Hilfe des histor. Fotos sowie des daneben Bestatteten ermittelt werden.
Zl 2a: Vgl. Jes 66,12, ‎‏נהר‏‎, übertragen auch reichlich, "im (Über)fluß" vorhanden, wie hier Bitternis und Wehklage.
Zl 2b: Jes 29,2 und Klgl 2,5.
Zl 3: ‎‏איל‏‎ als Bezeichnung für stark, kraftvoll, mächtig, vgl. Ex 15,15 und Ps 88,5; Efrati ist einer vom Stamme Efraim, gleichzeitig ein Synonym für Edel, weil Efraim der größte und angesehenste Stamm war. Vgl. auch PRE 45: "Jeder Fürst und Großer in Israel ward efrati genannt."
Zl 4: Vgl. Dtn 15,11, hier um des Reimes willen oder der Vollständigkeit halber, explizite Erwähnung beider Geschlechter.
Zl 5a: Spr 28,20.
Zl 5b: Klgl 2,13.

Stilmittel

Reim auf -anijah in Zln 2 und 4 und auf -damah in Zln 3 und 5 (Reimform abab).
Akrostichon in Zeilen 2-5: ‎‏מאיר‏‎ Meir

Beschreibung

Lage Planquadrate AH
Schrift erhaben
Symbol Segnende Hände
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung leicht in zwei Teile zerbrochen;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch -
shha (JG 73), S. 448, Nr. 7; der Wohlfahrtsverwalter (‎‏גבאי צדקה‏‎) Meir, Sohn von Wolf Kohen, gestorben in Altona, beigelegt rechts des Junggesellen Meir, Sohn des Mosche Sohn des David Leudesdorf (Nr. hha-0686, C I 2820).
Grunwald: -

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-05-03
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-123
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-123
(last modified - 2013-07-25 12:15)

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