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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-79
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-79: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-79

Name

Riwka Lea Ester bat Salman H(alber)st(adt) ⚭ Jeschaja Bloch [07.07.1821]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פה‏‎ Hier
‎‏מצאה מנוח‏‎ fand eine Ruhestatt
‎‏אם יקרה ואהובה לבניה‏‎ eine teure Mutter, von ihren Kindern geliebt,
‎‏סמכה לכל כושל במליה‏‎ jeden Strauchelnden stützte sie mit ihren Worten,
‎‏תרדנה עפעפינו מים עליה‏‎ 5 von unseren Wimpern rinnt Wasser um sie,
‎‏רצויה לכל היתה במעשיה‏‎ willkommen war sie allen ob ihrer Taten,
‎‏היא הצנועה והנכבדת מרת‏‎ es ist die Züchtige und Geehrte, Frau
‎‏רבקה לאה אסתר בת ר׳‏‎ Riwka Lea Ester, Tochter des Herrn
‎‏זלמן הש״ט אלמנת התורני ר׳‏‎ Salman H(alber)st(adt), Witwe des Toragelehrten, Herrn
‎‏ישעי׳ בלאך נפטרה בשם טוב‏‎ 10 Jeschaja Bloch, verschieden ›mit gutem Namen‹
‎‏יום ש״ק ונקברה ביום א׳ ח׳ תמוז‏‎ am Tage des heiligen Schabbat und begraben am Tag 1, 8. Tammus
‎‏שנת תקפ״א לפ״ק‏‎ des Jahres 581 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 10: bBer 17a

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 07.07.1821 ; begraben am nächsten Tag
Ester geb. Salomon war wohl zweimal verheiratet, wodurch sich die unterschiedlichen Namen der Ehegatten in der Inschrift und im sha erklären. Begraben wurde sie neben dem zweiten.
Zl 2: Vgl. Gen 8,9; dort fand die Taube keinen Ruheplatz. Eine bereits am deutschen "Hier ruht" orientierte Einleitungsformel?
Zl 4: Zusammengesetztes Zitat aus Ps 145, 14 und Ijob 4,4.
Zl 5: Jer 9,17.
Zl 6: Vgl. Est 10,3.
Zl 8: Drei Vornamen sind selten, sie deuten besonders vornehme Herkunft an oder mehrfach überstandene schwere Krankheiten. Ihr Hauptname war der dritte, Ester, so nennt sie jedenfalls das sha.
Zl 9: ‎‏הש״ט‏‎ nach Grabbuch mit Halberstadt aufgelöst.

Stilmittel

Reim auf -ehah in Zln. 3-6.
Akrostichon in Zeilen 3-6: ‎‏אסתר‏‎ Ester

Beschreibung

Lage Planquadrate AH
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung leicht;

Zur Familie

Gatte I: Eisek, Sohn von Meir Fridericia (hha-0052)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 390, O 1998
sha (JG 75), S. 34, Nr. 5; Ester, Witwe von Eisek, Sohn von Meir Fridericia. Deutsch: Esther geb. Salomon 2. Wwe. des Isaac Meyer Friedritzia, begraben neben ihrem Gatten auf einer reservierten Grabstelle (Nr. hha-0052, O 1999).
Grunwald: -

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-05-02
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Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-79
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-79
(letzte Änderungen - 2013-03-06 17:26)

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