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Hamburg-Altona, Königstraße 6033 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-52
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-52: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-52

Name

Eisek ben Meir Fredericia [5.3.1791]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש טוב ישר וכשר‏‎ ein Mann, gut, aufrecht und untadelig,
‎‏ידו הי׳ פשוטה לדלים‏‎ seine Hand war ausgestreckt den Darbenden,
‎‏ירא חטא והלך משרים‏‎ er fürchtete Sünde und wandelte zielstrebig,
‎‏זן ולבש ערי׳וערום‏‎ 5 er ernährte und kleidete die Bloßen und Nackten,
‎‏קנה שם טוב כאנשי׳‏‎ er erwarb sich einen guten Namen wie einer der
‎‏גדולים‏‎ Großen,
‎‏ה״ה כ׳ אייזק בר מאיר‏‎ es ist der geehrte Eisek, Sohn des Herrn Meir
‎‏פרידריציע נפטר ש״ק‏‎ Fredericia, verschieden heiliger Schabbat,
‎‏א׳ דר״ח א״ר ונקבר ביו׳‏‎ 10 1. (Tag) des Neumonds des ersten Adar und begraben am Tag
‎‏א׳ ב׳ דר״ח תקנ״א לפ״ק‏‎ 1, 2. (Tag) des Neumonds 551 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 5.3.1791 ; begraben am nächsten Tag Unstimmigkeit zwischen Wochen- und Monatstag: Der erste Tag Neumond Adar Rischon 551 ist ein Freitag (4.2.1791). Der hier als Sterbedatum erwähnte Schabbat ist bereits der zweite Tag Neumond Adar Rischon. Sonntag, der Tag der Bestattung (6.3.1791), ist bereits nicht mehr Neumond.
Zl 7: eingerückt, linksbündig.

Stilmittel

Reim auf -im in Zln 3, 4 und 7.
Akrostichon in Zeilen 2-6: ‎‏אייזק‏‎ Eisek

Beschreibung

Lage Planquadrate AG
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Verwitterung (weiße Farbe?) zwischen den Zln 7 und 8; Beschädigung mittel links oben fehlt ein Teil der Umrahmung des Rundbogenabschlusses;

Zur Familie

Riwka Lea Ester, Tochter des Salman Halberstadt (hha-0079)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 1234, O 1999
shha (JG 73), S. 424, Nr. 4; Eisek, Sohn des Meir Fredericia, gestorben in Altona, beigelegt links des Lehrers (‎‏מלמד‏‎) Sender Essen (Nr. hha-0173, O 2000) und rechts davon ist eine reservierte Grabstelle für seine Gattin (Nr. hha-0079, O 1998), sie möge leben.
Grunwald, S. 245, Nr. 931

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-05-09
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-52
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-52
(letzte Änderungen - 2013-03-17 20:15)

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Steinheim-Institut
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