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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3798 inscriptions (1272-1828)

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Name

Mosche ben Natan Günzburg (Mosche Günzburg zur grünen Tür) [12.03.1688]          

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Edition und Übersetzung

‎‏היקר כמ׳ משה גינץ צור גריני[טי]ר‏‎ Der Teure, der geehrte Herr Mosche Günzburg zur grünen Tür
‎‏פה טמון וקבור ׃‏‎ Hier ist geborgen und begraben,
‎‏איש ישר וכשר ׃‏‎ ein aufrechter und tugendhafter Mann,
‎‏הנעלה כמר משה‏‎ der Erhabene, der geerhte Herr Mosche,
‎‏ב״ר נתן גינצבורג ז״ל ‏‎ 5 Sohn des Herrn Natan Günzburg, sein Andenken zum Segen,
‎‏נפ׳ יו׳ ה׳ ונק׳ יו׳ ו׳ י״א א[דר]‏‎ verschieden Tag 5 und begraben Tag 6, 11. des zweiten
‎‏שני תמ״ח לפ״ק‏‎ Adar 448 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
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Kommentar

Datierung Gestorben Freitag, 12.03.1688 ; begraben am nächsten Tag


Zum Datum: Laut Inschrift wurde Mosche Günzburg am Freitag, dem 11. des zweiten Adar begraben. Dieser Monatstag fiel jedoch auf Samstag, was auch Lö anmerkt. Das sk gibt nur den Wochentag an.
Laut sk wurde Mosche Günzburg (HoSt 1785) oben in der Mitte des Friedhofs, zwischen zwei alte Grabmale, begraben; rechts von seinem Kopf steht dass Grabmal von Jekutiel ‎‏בראט‏‎, links von Mosche, zu seinen Füßen steht das Grabmal seiner Tochter Fogel.
Zl 1: Günzburg, geschrieben ginz, in Zl 5 steht ginzburg geschrieben. Grüne Tür, etwa grini tir geschrieben.

Abkürzung Punkt; Satztrenner: ''.

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Stilmittel


Reim auf -u(e)r in Zln 2/3.

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Beschreibung


Beschreibung Stele mit schmalem Rahmen und eingezogenem Rundbogen. An den Schultern je eine Rosette. Das Schriftfeld schließt mit einem stark eingezogenem Hochbogen, daß einem Türeingang ähnelt, darin daß Hauszeichen, eine Tür in Vorderansicht, erhaben.
Hauszeichen (beschädigte) Tür
Zustand Der Stein liegt am Boden. Die linke Rahmenseite, sowie ein Teil der linken Seite des Schriftfeldes sind beschädigt bzw. verwittert. Das Hauszeichen ist ebenfalls beschädigt.

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Zur Person


Mosche Günzburg wohnte im Haus zur grünen Tür. Dietz nennt ihn Moses Nathan in der grünen Tür und betitelt ihn: "Der Geachtete, der Fromme".

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Zur Familie


Vater: Natan S. Jaakow Günzburg (nicht bei Ho, ET 28.III.1656)
Mutter: Sorlen T. Süskind Birnbaum (Ho 929, ET 18.I.1666)
Gattin: Golde T. Judman (nicht bei Ho, ET 8.I.1693)
Kinder: Jaakow (nicht bei Ho, ET 4.III.1717); Sanwel (ET um 1709); Fogel.

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Quellen / Sekundärliteratur

sk, S. 620, Nr. 5


MF, S. 73, Nr. 8 (ET: 91-1)

Lö, Günzburg und die schwäbischen Gemeinden, in: Blätter ..., II. Jg., Nr. 7, S. 49, Nr. 68
ET 12.III.1688
Dietz, S. 133 (Günzburg II)
Lö, Jüdische Grabsteine, in: Blätter ..., III. Jg., Nr. 4, S. 48
Ho 1218
HoNam S. 710: Günzburg Mos. z. grünen Thür
HoEd: Zl 1 ‎‏כ׳‏‎, im Text ‎‏כמ׳‏‎. Zl 4 ‎‏כ׳‏‎, im Text ‎‏כמר‏‎. Zl 6 ‎‏נפ׳ יום ה׳ ונ׳ יום ו׳‏‎, im Text ‎‏נפ׳ יו׳ ה׳ ונק׳ יו׳ ו׳‏‎.
HoSt 1785

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Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-2298
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-2298
(last modified - 2013-12-04 04:58)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (28964 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1688

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2014-12-03
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