(1272-1828)
| היקר כמ׳ משה גינץ צור גריני[טי]ר | Der Teure, der geehrte Herr Mosche Günzburg zur grünen Tür | ||||
| פה טמון וקבור ׃ | Hier ist geborgen und begraben, | ||||
| איש ישר וכשר ׃ | ein aufrechter und tugendhafter Mann, | ||||
| הנעלה כמר משה | der Erhabene, der geerhte Herr Mosche, | ||||
| ב״ר נתן גינצבורג ז״ל | 5 | Sohn des Herrn Natan Günzburg, sein Andenken zum Segen, | |||
| נפ׳ יו׳ ה׳ ונק׳ יו׳ ו׳ י״א א[דר] | verschieden Tag 5 und begraben Tag 6, 11. des zweiten | ||||
| שני תמ״ח לפ״ק | Adar 448 der kleinen Zählung. | ||||
| תנצב״ה | Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens | ||||
Datierung Gestorben Freitag, 12.03.1688 ; begraben am nächsten Tag
Zum Datum: Laut Inschrift wurde Mosche Günzburg am Freitag, dem 11. des zweiten Adar begraben. Dieser Monatstag fiel jedoch auf Samstag, was auch Lö anmerkt. Das sk gibt nur den Wochentag an.
Laut sk wurde Mosche Günzburg (HoSt 1785) oben in der Mitte des Friedhofs, zwischen zwei alte Grabmale, begraben; rechts von seinem Kopf steht dass Grabmal von Jekutiel בראט, links von Mosche, zu seinen Füßen steht das Grabmal seiner Tochter Fogel.
Zl 1: Günzburg, geschrieben ginz, in Zl 5 steht ginzburg geschrieben. Grüne Tür, etwa grini tir geschrieben.
Abkürzung Punkt; Satztrenner: ''.
Maße
x x cm
Beschreibung
Stele mit schmalem Rahmen und eingezogenem Rundbogen. An den Schultern je eine Rosette. Das Schriftfeld schließt mit einem stark eingezogenem Hochbogen, daß einem Türeingang ähnelt, darin daß Hauszeichen, eine Tür in Vorderansicht, erhaben.
Symbol
nein
Hauszeichen
(beschädigte) Tür
Zustand
Der Stein liegt am Boden. Die linke Rahmenseite, sowie ein Teil der linken Seite des Schriftfeldes sind beschädigt bzw. verwittert. Das Hauszeichen ist ebenfalls beschädigt.
Mosche Günzburg wohnte im Haus zur grünen Tür. Dietz nennt ihn Moses Nathan in der grünen Tür und betitelt ihn: "Der Geachtete, der Fromme".
Vater: Natan, Sohn von Jaakow Günzburg (nicht bei Ho, ET 28.III.1656)
Mutter: Sorlen, Tochter von Süskind Birnbaum (Ho 929, ET 18.I.1666)
Gattin: Golde, Tochter von Judman (nicht bei Ho, ET 8.I.1693)
Kinder: Jaakow (nicht bei Ho, ET 4.III.1717); Sanwel (ET um 1709); Fogel.
sk, S. 620, Nr. 5
MF, S. 73, Nr. 8 (ET: 91-1)
Lö, Günzburg und die schwäbischen Gemeinden, in: Blätter ..., II. Jg., Nr. 7, S. 49, Nr. 68
ET 12.III.1688
Dietz, S. 133 (Günzburg II)
Lö, Jüdische Grabsteine, in: Blätter ..., III. Jg., Nr. 4, S. 48
Ho 1218
HoNam S. 710: Günzburg Mos. z. grünen Thür
HoEd: Zl 1 כ׳, im Text כמ׳. Zl 4 כ׳, im Text כמר. Zl 6 נפ׳ יום ה׳ ונ׳ יום ו׳, im Text נפ׳ יו׳ ה׳ ונק׳ יו׳ ו׳.
HoSt 1785
An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (25417 Inschriften) angeboten werden.
to be done ...
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