(1272-1828)
| הפרנס אייזמן צור לילגין | Der Vorsteher Eisman zur Lilie | ||||
| פה קבר חלול לאיש | Hier ist ein Grab ausgehöhlt dem vorzüglichem | ||||
| המעלה גבוה ותלול | Manne, hoch und erhaben, | ||||
| מוציא יקר מזולל ׃ | bringt Wertvolles vom Schlechten hervor, | ||||
| חכם הכולל ׃ הפרנס | 5 | der umfassend Weise, der Vorsteher, | |||
| כמר אהרן יצחק בר | der geehrte Herr Aharon Jizchak, Sohn des | ||||
| משה ז״ל הלוי נפטר | Mosche Halevi, sein Andenken zum Segen, verschieden | ||||
| ונקבר יום ד׳ י״ח סיון | und begraben Tag 4, 18. Sivan | ||||
| שצ״א לפ״ק תנצב״ה א״ס | 391 der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens, Amen Sela | ||||
Datierung Gestorben, Mittwoch, 18.06.1631
Laut sk wurde Eisman Levi zur der weißen Lilie (HoSt 1847) oben im der Mitte des Friedhofs begraben; seine linken Seite zur rechten Seiner Gattin Schönle (HoSt 1848) gerichtet, einer dem anderen gegenüber.
Zl 1: Zur Lilie, etwa zur lilgin geschrieben.
Zl 2: Möglich auch: "ein hohles Grab". Aus der Wurzel חלל ist nicht nur hohl, ausgehöhlt abgeleitet, sondern auch Entweihung. Vielleicht verbindet sich hier auch die Vorstellung von der Unreinheit der Toten.
Zln 2b/3a: מעלה, Vorzüglichkeit, Erhaben, aber auch zur Höhe; diese zwei Bedeutungen, die Beschreibung der vorzüglichen Eigenschaften und das Hinaufsteigen zur Höhe war sicherlich beabsichtigt.
Zl 3b: Ez 17,22.
Zl 4: Jer 15,19 entnommen, wandelte das Schlechte zum Guten, Wertvollen.
Abkürzung Raute; Satztrenner: Halbhoch gesetzte Raute.
Maße
x x cm
Beschreibung
Stele mit gekehltem Rahmen und flachbogigem Abschluß. Das Schriftfeld schließt ebenfalls flachbogig ab, darin oben eine flach eingeritzte Lilie. Darüber die Kopfzeile mit dem Alltagsnamen des Verstorbenen.
Symbol
nein
Hauszeichen
Lilie
Zustand
Der Stein liegt am Boden. Die Kopfzeile ist beschaudigt, leichte Verwitterung auf dem seitlichen Rahmen.
Eisman zur Lilie wohnte im Haus Lilie, nachdem er zuvor im Papagei und im Frosch wohnte. Seine zweite Gattin heiratete er 1618.
Vater: Mosche SeGal zu Friedberg
Mutter: ET unbekannt
Gattin I: Schönlen, Tochter von Kalman KaZ (Nr. 2275, Ho 464, ET 8.VIII.1614)
Gattin II: Fogel aus Friedberg, Tochter von Jehuda (Nr. 1223, Ho 615, ET 1.II.1633)
Kinder: Kofman Welsch zur Lilie (nicht bei Ho,ET um 1622, sk, S. 220, Nr. 142 erwähnt sein Grabmal); Lejwe Welsch (nicht bei Ho, ET 12.V.1627, sk S. 40, Nr. 121 erwähnt sein Grabmal); Schlomo zur Lilie (Nr. 2260, Ho 660, ET 5.I.1639); Mosche (Nr. 2266, Ho 5461/o.Datum, ET 5.VII.1649) (bei ET nicht unter den Kindern bei Eisman aufgeführt); Gitle, bis 1621 als ledig genannt.
sk, S. 78, Nr. 61
MF, S. 10, Nr. 11 (ET: 9-6)
ET 18.VI.1639
Dietz, S. 185 (Levy V)
Ho 593
HoNam S. 704: Eismann z. Lilgen
HoEd: Zl 1 לולגין, im Text לילגין. Zl 2 ראש, im Text לאיש. Zl 5 טכם, im Text חכם. Zl 8 ביום, im Text יום.
HoSt 1847
An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (25417 Inschriften) angeboten werden.
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