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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3874 inscriptions (1272-1828)

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Name

Meir ben Kalman Falke KaZ [05.09.1795]          

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Edition und Übersetzung

‎‏היקר והנעלה ה[...]‏‎ Der Teure und Erhabene ...
‎‏קלמן פאלק כ״ץ ז״ל נפטר יום‏‎ Kalman Falke KaZ, sein Andenken zum Segen, verschieden am Tag
‎‏ש״ק כ״א אלול ונקבר למחרת׳‏‎ des heiligen Schabbat, 21. Elul, und begraben am folgenden,
‎‏ [...]‏‎ ...
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Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 05.09.1795 ; begraben am nächsten Tag


Laut sk wurde Meir (NoHo) oben auf dem Friedhof, nahe der Südmauer begraben. Rechts von seinem Kopf steht das Grabmal seines Onkels Salman Falke (NoHo, ET 6.VIII.1784), der wiederum neben seinem Bruder Kalman, dem Vater Meirs, begraben wurde (HoSt 908).
Zl 1: In dieser Zeile muß noch der Name gestanden haben: "Meir, Sohn des ...". Im sk lautet der Name: ‎‏ה״ה כ׳ מאיר בן המנוח כ׳ קלמן פאלק כ״ץ ז״ל‏‎
"Der Teure und Erhabene, der geehrte Meir, Sohn des Seligen, des geehrten Kalman Falke KaZ, sein Andenken zum Segen"; im MF steht: ‎‏הו״ה היקר והנעלה כ״ה מאיר בן המנוח כ״ה קלמן פאלק [כ״ץ] ז״ל‏‎
"der Teure und Erhabene, der geehrte Herr Meir, Sohn des Seligen, des geehrten Herrn Kalman KaZ, sein Andenken zum Segen".
Zl 2: Falke, etwa falk geschrieben.
Zl 4: Hier muß der Rest der Datumsangabe gestanden haben: begraben am folgenden, "am Tag 1, 22. Elul (oder "desselben"), 555 nach der (kleinen) Zählung". Danach folgte wohl die Eulogie. Es ist nicht zu rekonstruieren, wieviele Zeilen fehlen.
Die Eulogie auf Meir lautet im MF folgendermaßen:
‎‏״איש ישר וירא אלהים ועסק במו״מ באמונה ביתו פתוח לרוחה״‏‎
"ein aufrechter und gottesfürchtiger Mann, und er handelte und wandelte in Treuen, sein Haus war weit geöffnet".

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Stilmittel


Akrostichon Abkürzungszeichen und Satztrenner: nicht mehr auszumachen

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Beschreibung


Maße x Breite x Tiefe cm
Beschreibung Stele mit geradem Abschluß und vorgesetztem, eingezogenen Flachbogen. Das vertiefte Schriftfeld schließt mit einem eingezogenen Flachbogen, darin das Symbol, erhabene segnende Priesterhände, darüber auf dem Rahmen, dem Bogenverlauf folgend, eine Kopfzeile.
Symbol Priesterhände
Hauszeichen keins
Zustand Der Stein ist auf Höhe von Zeile 3 gebrochen und liegt, die untere Hälfte fehlt. Starke Verwitterungsspuren, insbesondere in der Kopfzeile.

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Zur Person


Meir lebte im Haus zum Einhorn. Die erste Ehe schloß er am 26.1.1785, die zweite im Juli 1788 mit seiner Nichte Jendle, Tochter seiner Schwester Röschen, die bei ET nicht aufgeführt ist.

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Zur Familie


Vater: Kalman zum Falken, Sohn des Meir KaZ (Nr. ffb-1293, Ho 2960, ET 18.II.1759)
Mutter: Serchen, Tochter des Meir Lechenich KaZ (Nr. ffb-5330 u.a., Ho 3730, ET 12.XI.1781)
Gattin: 1. Feilche, Tochter des Natan KaZ (NoHo, ET 10.IV.1788)
2. Jentle aus Niederehnheim, Tochter des Awraham (ET gest. 7.X.1834)
Kinder: ET unbekannt

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Quellen / Sekundärliteratur

sk 49/23, Nr. 95


MF, S. 703, Nr. 1 (ET: 747-1)
JTS Manuscript BN3672, S. 55a + S. 131a
ET 5.IX.1795
Klibansky, Erich, Frankfurter Judenstättigkeitsliste vom Jahre 1802, in: JFF, Jg. II, Nr. 1, S. 109
NoHo

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Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1282
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1282
(last modified - 2013-07-25 11:09)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (30727 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1795

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2015-08-19
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