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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3797 inscriptions (1272-1828)

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Name

Josef Kassel ben Gumpel [21.05.1737]          

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Edition und Übersetzung

‎‏האלוף והק׳ פ״ו כ׳ יוסף קאשריל ז״ל !‏‎ Der Vornehme und Einflußreiche, Vorsteher und Leiter, der geehrte Josef Kassel, sein Andenken zum Segen
‎‏פה‏‎ Hier
‎‏טמון ׃ איש ישיש‏‎ ist geborgen ein Mann, hochbetagt
‎‏ומהימן ׃ הלך כל‏‎ und vertrauenswürdig, er ging all
‎‏ימיו בדרך הישר‏‎ 5 seine Tage den geraden Weg,
‎‏בן כמ׳ גומפיל ז״ל ׃‏‎ Sohn des geehrten Herrn Gumpel, sein Andenken zum Segen,
‎‏מבון ׃ נפ׳ ונק׳ ך׳ אייר‏‎ aus Bonn, verschieden und begraben 20. Ijar
‎‏תצ״ז ל׳ ׃ תנצב״ה‏‎ 497 der Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
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Kommentar

Datierung Gestorben, Dienstag, 21.05.1737


Laut sk wurde Josef Kastel (HoSt 1100) oben auf dem Friedhof, an der Südseite begraben; rechts von seinem Kopf steht das Grabmal von Sorle T. Gumprecht Hecht Kohen.
Zl 1: Kassel, oder Kastel, zu kassril verschrieben. Das MBB schreibt ‎‏קאשטיל‏‎, das sk ‎‏קאסטל‏‎. Bei den in Bonn begrabenen Kindern von Josef ist die Schreibweise unterschiedlich. Bei dem 1772 verstorbenen Gumpel steht ‎‏קאשטיל‏‎, genauso wie für Josef, bei Meir, der 1760 starb steht ‎‏קאסל‏‎; alef-lamed-Ligatur.
Zln 4b/5a: Vgl. Jer 31,8.

Abkürzung Punkt; Satztrenner: Halbhoch gesetzter Punkt.

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Stilmittel


Reim auf -mu (a)n in Zln 3/4.

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Beschreibung


Beschreibung Stele mit geschweift rundbogigem Abschluß und aufgesetzte Voluten auf den Schultern. Das Schriftfeld schließt mit einem eingezogenen Rundbogen, ohne Hauszeichen. Darüber eine Kopfzeile, die dem Bogenverlauf folgt,
Zustand Der Stein ist auf Höhe der letzten Zeile abgebrochen und liegt. Die Schrift ist weitgehend gut erhalten

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Zur Person


Laut Inschrift stammte Josef aus Bonn. Das MBB nennt ihn Josef S. Mordechai ‎‏קאשטיל‏‎, Kastel. Laut MBB-Eintrag war er Vorsänger und ein beständiger Synagogenbesucher. Die Inschrift nennt ihn Vorsteher und Leiter (‎‏פ״ו‏‎), der MBB-Eintrag seiner Gattin Beisitzer der Landjudenschaft (‎‏ט״מ‏‎). In seinem eigenen Eintrag im MBB, sowie in den Einträgen für seine Söhne ist ihm kein Titel vorangestellt. Laut Schulte war der Vater von Josef Gattin, den das MBB Jehuda Halevi nennt, Löb Goldschmidt Buchsbaum, von dem wir annehmen, daß er ein Frankfurter war. Möglicherweise ist er identisch mit Löb S. Meir Goldschmidt-Kassel SeGaL (Ho 1692, ET 3.IV.1718), dessen Vater Meir vielleicht Namensgeber für Josefs Sohn Meir war.
ET schließt nicht aus, daß Josef unverheiratet war, weil ihm Informationen aus Bonn nicht zur Verfügung standen. Seine Korrektur von ‎‏קאשריל‏‎ in der Ho-Abschrift zu ‎‏קאשטיל‏‎, ist sehr wahrscheinlich richtig, doch sie entspricht nicht der Inschrift, die an dieser Stelle von Ho korrekt wiedergegeben wurde.

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Zur Familie


Vater: Gumpel aus Bonn
Mutter: ?
Gattin: Rösche T. Jehuda Halevi, gest. in Bonn am 11.4.1743, begr. in Godesberg, Grabstein nicht erhalten
Kinder: Meir, gest. in Bonn am 25.9.1760 (Grab C2, 132); Mordechai Gumpel, gest. in Bonn am 7.10.1772 (Grab C3, 32).

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Quellen / Sekundärliteratur

MBB S. 8b (Josef), 9a (Gattin Rösche), 10a (Sohn Meir), 12b (Sohn Gumpel)

sk, 23/2, Nr. 88


MF: -

Schulte S. 46ff., S. 179, AA und AB, S. 182, Anm. 2 und 7, S. 183, Anm. 12
ET 21.V.1737
Ho 2216
HoNam S. 717: Kaschrel Joseph
HoEd: Zl 7 ‎‏ד׳ אייר‏‎, im Text ‎‏ך׳ אייר‏‎. Zl 8 ‎‏לפ״ק‏‎, im Text ‎‏ל׳‏‎.
HoSt 1100

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Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1274
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1274
(last modified - 2013-12-04 04:58)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (26863 Inschriften) angeboten werden.

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letztes update: 2014-01-31
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