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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3875 Inschriften (1272-1828)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID ffb-5789
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-5789: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-5789

Name

Sender aus Bettenhausen [11.08.1723]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏הישיש כמ[ר ס]ענדר ז״ל‏‎ Der Greis, der geehrte Herr Sender, sein Andenken zum Segen,
‎‏[מבעטנהויזן שנפטר ביום]‏‎ aus Bettenhausen, der verschieden ist am Tag
‎‏[ד׳ יו״ד מנחם תפ״][ג] [לפ״ק תנצב״ה]‏‎ 4, zehnter Menachem 483 der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 11.08.1723
Abkürzung Schnörkel; Satztrenner: Nicht feststellbar.

Beschreibung

Zustand Zwei der Fragmente, in die der Stein zerschlagen wurde, konnten identifiziert werden. Sie stammten aus dem großen mittleren Hügel B.

Zur Person

ET schließt nicht aus, daß Sender Bettenhausen unverheiratet war. In welchem Haus er wohnte ist nicht bekannt.
Wahrscheinlich ist Sender aus Bettenhausen identisch mit Alexander Cantor, Sohn des Mosche aus Bettenhausen und verheiratet mit Gutrad, Tochter des Wolff Moses aus Kirchhain. Alexander Cantor hatte sich im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts, aus Kassel kommend, in Sondershausen niedergelassen, wo er 1699 das Grundstück zur Anlage des ##<url>##jüdischen Friedhofs erwarb. Von Sondershausen war er als Hofagent der Prinzessin Christiane Emilie Antonie von Schwarzburg-Sondershausen nach Mecklenburg-Strelitz gezogen und schließlich um 1714, unter anderem nach Auseinandersetzungen mit Jakob Isaac aus Frankfurt/Oder, Hoffaktor des Herzogs Adolph Friedrich II., von dort verschwunden. Nachkommen von ihm lebten unter anderem in Hildesheim.

Zur Familie

Vater: Mosche zu Bettenhausen
Mutter: unbekannt

Quellen / Sekundärliteratur

sk 483-64
MF: -
Sabine F. Bloch: "Von Kassel über Sondershausen nach Strelitz: Der Lebensweg des Schutzjuden und Hoffaktors Alexander Cantor zwischen 1680 und 1715", in: Festschrift Philipp Heidenheim. Beiträge zum Kolloquium "Jüdisches Leben in Thüringen" aus Anlass des 200. Geburtstages des Sondershäuser Rabbiners Prof. Philipp Heidenheim (1814-1906), hrsg. vom Schlossmuseum Sondershausen (Sondershäuser Kataloge XII), Sondershausen 2016, S. 12-28, hier insbesondere S. 21f.
ET 11.VIII.1723
Dietz, S.
Lö, Jüdische Grabsteine, in: Blätter ..., --. Jg., Nr. -, S. -
Ho 1755
HoNam S.
HoEd: Zl
HoSt 744/2

Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-5789
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-5789
(letzte Änderungen - 2013-11-25 13:20)

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