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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3798 inscriptions (1272-1828)

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Inv.-Nr.:
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Edition Kommentar Beschreibung Personalia Quellen Foto
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Name

Schmuel ben Aharon Diedelsheim [04.07.1739]          

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Edition und Übersetzung

‎‏הישיש הנעלה כהר״[ר] שמואל ב״כ‏‎ Der Greise, der Erhabene, der geehrte Meister, Herr Schmuel, Sohn des geehrten
‎‏[ ־ נפט]ר ביו׳ ש״ק ונ׳ [ביום א׳ ער״ח]‏‎ - verschieden am Tag des heiligen Schabbat und begraben am Tag 1, Vorabend von Neumond
‎‏[תמוז תצ״ט לפ״ק ־]‏‎ Tammus 499 der kleinen Zählung -
‎‏[אהרן דילסום ז״ל]‏‎ Aharon Diedelsheim, sein Andenken zum Segen.
‎‏[פ״ט איש ישר והגון לג״ח הי׳]‏‎ 5 Hier ist geborgen ein aufrechter und würdiger Mann, zum Liebesdienst war
‎‏[תמיד מזומן גם משמש לחברא]‏‎ er stets bereit, auch diente er der heiligen
‎‏[קדישא דקברונים כמה שנים]‏‎ Bruderschaft der Totengräber einige Jahre,
‎‏[ב״ז תנצב״ה עש״צ בג״ע א׳]‏‎ zum Lohn dessen sei seine Seele eingebunden in das Bündel des Lebens mit den übrigen Gerechten im Garten Eden, Amen
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Kommentar

Datierung Gestorben, Samstag, 04.07.1739


Laut sk wurde Schmuel (HoSt 1577) im oberen Drittel des Friedhofs, auf der Nordseite begraben. Rechts von seinem Kopf steht das Grabmal von Aharon Hirz (?). Das sk vermerkt, das Schmuels Grab ungefähr 1 1/2 Fuß tiefer ist, als die anderen Gräber.
Zl 4: Diedelsheim, etwa dilsum geschrieben. Der Ort liegt cstlich von Karlsruhe, nahe bei Bretten.

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Beschreibung


Beschreibung Stele mit vertieftem Schriftfeld und geschweiftem Flachbogenabschluß, auf den Ecken Voluten. Auf dem oberen Rahmen eine Kopfzeile, dem Bogenverlauf folgenden, darunter im Halbrund, in kleineren Buchstaben, Zeile 2 (und 3?).
Symbol keine
Hauszeichen keins
Zustand Von diesem Grabmal sind nur noch zwei Fragmente des oberen Abschlußes erhalten, der Rest fehlt. Die Inschrift mußte größtenteils nach Ho ergänzt werden. Die Fragmente stammen vom Hügel A.

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Zur Person


Schmuel war Mitglied der Beerdigungsbruderschaft und Schächter.

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Zur Familie


Vater: Aharon Diedelsheim zum weißen Roß, Sohn des Schmuel (Ho 1654, ET 10.II.1715)
Mutter: Chawa, Tochter des Meir Neresheim (nicht bei Ho, ET 9.VI.1707)
Gattin: Relche, Tochter des Salman Reiter (Ho 2460, ET 31.V.1760)
Kinder: Meir Diedelsheim (Ho 3600, ET 4.III.1778); Zerle, die wohl ledig am 9.VI.1742 starb (ET b./4.VII.1739)

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Quellen / Sekundärliteratur

sk, 23/15, Nr. 58


MF: -

ET 4.VII.1739
Ho 2287
HoNam. S. 703: Sam. Dülsheim
‎‏ביום‏‎, im Text ‎‏ביו׳‏‎ . Der Rest der Inschrift mußte größtenteils nach Ho ergänzt werden. Seine Zeilenaufteilung scheint, soweit überprüfbar, weitesgehend übereinzustimmen.
HoSt 1577

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Fotografien

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Andreas Hemstege

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Fragmente

Dem nur fragmentarisch erhaltenen Stein mit der Inv.-Nr. ffb-3006 konnte das Fragment ffb-3372 zugeordnet werden.

Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-3006
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-3006
(last modified - 2012-02-27 13:04)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (28964 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1739

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

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letztes update: 2014-11-23
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