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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3875 Inschriften (1272-1828)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID ffb-2195
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-2195: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-2195

Name


Röslen bat Elieser [05.06.1576]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏ריזלן בת ר׳ אליעזר‏‎ Röslen, Tochter des Herrn Elieser
‎‏א״ס‏‎ - Amen Sela -
‎‏פה נטמנה אש׳‏‎ Hier ist geborgen eine
‎‏חש{ובה והגונה}‏‎ angesehene und würdige Frau,
‎‏{נעימה במעשיה כשושנה}‏‎ 5 angenehm in ihren Werken wie eine Rose,
‎‏{מרת רוזלן בת ר׳ אליעזר ז״ל}‏‎ Frau Röslen, Tochter des Herrn Elieser, sein Andenken zum Segen,
‎‏{נ׳ ביום ג׳ ונקברת ביום ד׳}‏‎ verschieden am Tag 3 und begraben am Tag 4,
‎‏{ט׳ תמוז של״ז}‏‎ 9. Tammus 337.

Kommentar

Datierung Gestorben Dienstag, 05.06.1576 !
Zum Datum: Ho gibt das Sterbejahr mit ‎‏של״ז‏‎/(5)337 an, in diesem Jahr fiel der 8. Tammus aber auf einen Sonntag. Auch ET merkt diese Unstimmigkeit an. Wahrscheinlicher ist daher die Lesung ‎‏של״ו‏‎/(5)336: in diesem Jahr fiel der 8. Tammus wirklich auf einen Dienstag.
Zl 5: Anspielung auf den Namen der Verstorbenen: "Schoschana" bedeutet ursprünglich Lilie, im Volksmund aber allgemein Rose.
Abkürzung Abkürzungszeichen und Satztrenner: nicht mehr auszumachen.

Stilmittel

Reim auf -na/‎‏־נה‏‎ in Zeilen 3-5.
Akrostichon

Beschreibung

Maße xxcm
Beschreibung Stele mit geradem Abschluß. Das vertiefte Schriftfeld hat einen breiten gekehlten Rand und schließt trapezförmig ab. Im Trapez das Hauszeichen(?), eine erhabene Kanne in einem runden Medaillon, rechts und links davon die Buchstaben der Abkürzung für Amen Sela. Darüber, dem Verlauf des Trapezes folgend, Zeile 1 mit dem Namen.
Zustand Der Grabstein ist stark eingesunken und gebrochen. Der größte Teil der Inschrift mußte nach Ho ergänzt werden.

Zur Person

Das Hauszeichen deutet darauf hin, daß Röslen im Haus zur Kanne wohnte, das schon seit 1460 bestand. Ein Elieser im Haus Kanne taucht aber bei ET nicht auf. Anstelle des Hauszeichens könnte man in der Kanne auch eine Levitenkanne sehen, doch ist eine Darstellung derselben auf Grabsteinen von Frauen sehr selten. Auch erscheint in der Inschrift bei ihrem Vater kein Halevi oder SeGaL.
Weitere Angaben sind nicht möglich. ET konnte diese Röslen nicht identifizieren.

Zur Familie

Vater: Elieser

Quellen / Sekundärliteratur

ET 24.VI.1577 (?)
Lö, Jüdische Grabsteine, in: Blätter ..., II. Jg., Nr. 7, S. 54
Ho 272
HoNam S. 731: Rosle T. Elieser
HoEd: Zl 1 ‎‏רויוזלן‏‎, im Text ‎‏ריזלין‏‎; Zl 2 fehlt bei Ho; Zl 3‎‏ טמונה‏‎, im Text ‎‏נטמנה‏‎; ‎‏אשה‏‎, im Text ‎‏אש׳‏‎. Der Rest der Inschrift mußte nach Ho ergänzt werden. Zl 8 ‎‏של״ז‏‎ ist wahrscheinlich als ‎‏של״ו‏‎ zu lesen (siehe unten im Kommentar).
HoSt 213

Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-2195
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-2195
(letzte Änderungen - 2015-08-19 08:44)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=ffb-2195
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