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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3875 inscriptions (1272-1828)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID ffb-2116
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-2116: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-2116

Name

Sprinz bat Jizchak ⚭ Meir Schiff [29.10.1673]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏שפרינץ א׳ הג׳ מ[הר?]״ר מאיר‏‎ Sprinz, Gattin des überragenden Gelehrten, unser Lehrer, der Meister?, Herr Meir
‎‏שיף פה תנצב״ה‏‎ Schiff, Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens. Hier
‎‏טמונה אשההגו‏‎ ist geborgen eine würdige
‎‏נה ׃ שפרינץ בת מ‏‎ Frau, Sprinz, Tochter unseres Lehrers,
‎‏ה״ר יצחק ז״ל נפ׳ ונק׳‏‎ 5 des Meisters, Herrn Jizchak, sein Andenken zum Segen, verschieden und begraben
‎‏יו׳ א׳ י״ט חשון תל״ד ל׳‏‎ Tag 1, 19. Cheschvan 434 der Zählung

Kommentar

Datierung Gestorben, Sonntag, 29.10.1673
Laut sk wurde Sprinz in der Mitte des Friedhofs begraben; ihre Füße sind gerichtet zum Grabmal ihres Gatten, des überragenden Gelehrten (R. Meir Schiff KaZ) (HoSt 2227), ihr Kopf ist zur Rückseite des Grabmals von Anschel Wertheim (Nr. ffb-1760, Ho 322, HoSt 3118, ET 1.IX.1588) gerichtet
Sprinz wurde bei der Familie ihres Gatten, und nicht wie sonst üblich, bei der Familie ihres Vaters begraben, vielleicht weil sie keine Frankfurterin war.
Vielleicht ist der fehlende Schlußsegen auf dem unterem Rahmen geschrieben.
Zl 1: Titel des Gatten in der kürzeren Form ‎‏מהר״ר‏‎ statt ‎‏מוהר״ר‏‎ oder ‎‏מהור״ר‏‎ weil die beschädigte Stelle vermutlich nur zwei Buchstaben enthielt.
Zl 2: Die Wortfolge wurde in der Übersetzung verändert um vermutete Konstruktion der Inschrift sinnvoll wiederzugeben. Das ‎‏תנצב״ה‏‎ wurde hier nach oben gestellt, vielleicht um den Schlußsegen auch auf den Gatten, den berühmten, jungverstorbenen Rabbiners Meir Schiff KaZ zu beziehen.
Zln 3/4 und 4/5: Zeilenübergreifendes Wort.
Abkürzung Punkt; Satztrenner: ''.

Stilmittel

Reim auf -nah in Zln 3/4.

Beschreibung

Maße 72 x 57 x 9 cm
Beschreibung Kleine Stele mit flachbogigem Abschluß. Das Schriftfeld schließt ebenfalls flchbogig ab. Oben auf dem Rahmen eine Kopfzeile, die dem Bogenverlauf folgt.
Zustand Im oberen Rahmen ist ein Teil weggebrochen, sonst sind Stein und Schrift weitgehend gut erhalten.

Zur Person

In welchem Haus Sprinz wohnte war ET nicht bekannt.

Zur Familie

Vater: Jizchak
Mutter: unbekannt
Gatte: R. Meir Schiff KaZ (Nr. ffb-0163, Ho 686, ET 2.III.1641)
Kinder: Sanwil (Nr. ffb-2158, Ho 770, ET 8.VI.1652); Rösle G. Tewle Schiff KaZ (Nr. ffb-2154, nicht bei Ho, ET 20.IX.1659); Hindle G. Michel Bonn (Nr. ffb-2115, Ho 973/falsches Datum, ET 28.V.1709)

Quellen / Sekundärliteratur

sk, S. 470, Nr. 86
MF, S. 53, Nr. 2 (ET: 63-8)
ET 28.X.1673
Dietz, S. 257ff (zum Gatten)
Ho, Rabb., S. ‎‏ל״ג‏‎ hebr. Anhang (sk-Eintrag)
NoHo

Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-2116
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-2116
(last modified - 2016-01-20 09:02)

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