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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3875 inscriptions (1272-1828)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID ffb-1431
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1431: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-1431
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Name

Hennoch ben Awraham Halle [26.02.1757]          

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Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏צום הינדר בוקס בוים‏‎ Zum Hinter Buchs Baum
‎‏פה טמון הר״ר העניך‏‎ hier ist geborgen der Meister, Herr Hennoch,
‎‏בן הר״ר אברהם האלי‏‎ Sohn des Meisters, Herrn Awraham Halle
‎‏מהמבורג נפטר ביום‏‎ aus Hamburg, verschieden am Tag
‎‏ש״ק ונקבר ביום א׳ זיין‏‎ 5 des heiligen Schabbat und begraben am Tag 1, siebten
‎‏אדר תקי״ז ל׳ תנצב״ה א׳‏‎ Adar 517 der (kleinen) Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens. Amen
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Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 26.02.1757
Sehr knapp gehaltene Inschrift, außer dem Titel ‎‏הר״ר‏‎ keine Eulogie, weder für den Verstorbenen noch für den Vater.
Im sk wird Henoch als ‎‏המרומם התורני‏‎ bezeichnet, und sein Vater als ‎‏פ״ו‏‎. Das MF verwendet den Titel ‎‏כהר״ר‏‎.
Henoch wird als Freund von Rabbi Jakob Josua Falk bezeichnet (Ho, Rabb., S.145).
Die Familie stammt ursprünglich aus Halle, war seit einiger Zeit in Hamburg ansässig und wird in Frankfurt zuerst im Jahr 1740 mit Enoch Abraham Halle zum Buchsbaum genannt (Dietz, aaO.).
Hennoch muß jung gestorben sein, denn seine Frau hat ihn um 38 Jahre überlebt.
Zl 3: letzter Buchstabe in den Rahmen geschrieben
Abkürzung Tilden und Punkte Satztrenner: nein

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Beschreibung

Maße 115 x83 x20 cm
Beschreibung Stele mit angedeutetem eingezogenem Bogenabschluß, die Schultern ausgefüllt von zwei Voluten, die im Wellenband auslaufen, so daß es zu einem fast geraden Abschluß kommt. Eine Kopfzeile, ein zusätzlicher schmaler Rahmen entlang des Inschriftenfeldes, im oberen Halbrund ein Buchsbaum als Hauszeichen.
Zustand leichte Verwitterungen

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Zur Person

Haus: Buchsbaum (Hinterhaus)

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Zur Familie

Vater: Awraham S. Awraham Jaakow aus Halle, gestorben in Hamburg am 31.I.1736 (Friedhof Königstrasse Nr. hha-2729)
Mutter: Sara Breine T. Schmuel Elb, gestorben 7.3.1743 in Hamburg (Friedhof Königstrasse Nr. hha-2728)
Gattin: Cheiche Goldschmidt zum Buchsbaum, T. Majer Kassel SeGaL, d. 14.3.1795 (Nr. ffb-1457, Ho 5740)
Kinder: Joel Halle (Nr. ffb-1484, Ho 4516, ET 28.VIII.1806); Jakob Enoch, 1766 - 1811; Samuel Enoch, 1779 - 1810 (Nr. ffb-1469); Hayum Enoch, geb. 1777 (Nr. ffb-1486, Ho 2557 und ET 4.XII.1816); Gutche G. Lejb Emmerich z.grün.Hut, dann G. Schimon Fürth z.Lindwurm, d. 25.X.1799; Rajchle G. Ajzek Hahn z. Hahn, d. 16.II.1811; Brajnle G. Zalman Nas zu Mannheim, d. 10.V.1792

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Quellen / Sekundärliteratur

sk, 30/18, Nr. 36
MF, S. 353, Nr. 3
Kaufmann, Ergänzungen, S. 765: "vgl. Horovitz, Fr. R. III. 32"
ET 26.II.1757
Dietz, S. 141, Nr. 228
Ho, Rabb., S. 145
Ho 2901
HoNam S. 711: Halle Henoch z. Hinter-Buchsbaum
HoEd: Zl 2 ‎‏הענך‏‎, im Text ‎‏העניך‏‎. Zl 3 ‎‏האללי‏‎, im Text ‎‏האלי‏‎. Zl 4 ‎‏נפ׳‏‎, im Text ‎‏נפטר‏‎. Zl 5 ‎‏ונק׳‏‎, im Text ‎‏ונקבר‏‎. Zl 6 ‎‏לפ״ק‏‎, im Text ‎‏ל׳‏‎; ‎‏א׳‏‎ fehlt.
HoSt 3748

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Fotografien

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Andreas Hemstege

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1431
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1431
(last modified - 2015-07-30 13:29)

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